VERANSTALTUNGS-TIPP

 


UNSER MUSEUMS-TIPP

"Robin Hood"
Welches Kind kennt nicht den genialen Bogenschüt-
zen Robin Hood? Er ist toll-
kühn, listenreich, voller Humor, charmant, mutig und hilfsbereit. Zusammen mit seinen Gefährten zieht der Held bis zum 3. Juni 2018 ins Historische Museum der Pfalz Speyer ein.
Die Familien-Ausstellung richtet sich an Kinder ab fünf Jahren, Familien und junggebliebene Erwachse-
ne, die Freude daran haben, der Legende mit allen Sinnen nachzuspüren und in die Welt des Mittelalters einzutauchen.
Die Familienausstellung „Robin Hood“ knüpft an die große Landesausstellung „Richard Löwenherz“ an. Zum Besuch beider Aus-
stellungen bietet das Muse-
um Kombitickets an.
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UNSER BÜCHER-TIPP

Reisen in die Geschichte

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Historisches Kleinod erstrahlt in neuem Glanz

Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen im Dom zu Speyer / Afrakapelle umfassend saniert

Ein so großer Bau wie der Speyerer Dom muss fortlaufend in Stand gehalten werden. Jedes Jahr stehen daher unterschiedliche Maßnahmen an, die dem Bauerhalt des Doms dienen. Im Jahr 2017 wurde die Afrakapelle auf der Nordseite des Doms Innen und Außen umfassend saniert. Die Zwerggalerie und Mittelschiffwand wurden im ersten von insgesamt vier Abschnitten untersucht, gereinigt und überarbeitet. Die Außenbeleuchtung, die bereits Ende des vergangenen Jahres fertig gestellt worden war, wurde weiter optimiert. Umfangreiche Arbeiten zur Erhaltung wurden zuletzt in den 1970er-Jahren durchgeführt. 2017 wurde die Afrakapelle innen und außen umfassend in Stand gesetzt. Die Maßnahme wurde im Frühjahr begonnen und konnte Mitte November abgeschlossen werden.

Die Afrakapelle auf der Nordseite gehört zur romanischen Bausubstanz des Speyerer Doms. Als Sakramentskapelle ist sie der Ort des stillen Gebets und für Besichtigungen gesperrt. Da in der Afrakapelle alle Werktagsmessen gefeiert werden ist sie auch der Ort innerhalb des Doms, der am meisten gottesdienstlich genutzt wird.

Im Außenbereich stand eine Überarbeitung der Fassade an. Dabei wurden die Steinflächen gesäubert. Verschiedene schadhafte und unpassende Fugenmaterialien wurden entfernt und das Mauerwerk in historischer Technik neu verfugt. Verrostete Eisenklammern wurden entfernt. Ferner wurden die Dachanschlüsse an der Mittelschiffwand überarbeitet. Die Fenster wurden auf Haltbarkeit überprüft, gesäubert und wo nötig instandgesetzt. Ein Austausch ist derzeit nicht erforderlich.

Im Innern musste die Wandfarbe abgenommen werden. Die Wände waren in den 1980er- und 1990er-Jahren mit Silikatsdispersionsfarbe gestrichen worden. Da diese Farbe nicht dampfdiffusionsoffen ist, war dieser Anstrich vermutlich ursächlich für die hohe Feuchte in der Kapelle. Er wurde daher aufwendig in mehreren Schritten durch Abstrahlung mit verschiedenen Granulaten entfernt und durch einen historisch korrekten Kalkanstrich ersetzt. Des Weiteren wurden die Sandsteinflächen im Inneren gesäubert.

Im Zuge der Maßnahmen wurde die vorhandene Orgel ausgebaut, da sie nicht mehr voll funktionsfähig war und unter Schimmelbefall litt. Es ist geplant, diese durch ein hochwertigeres Instrument zu ersetzen, das jedoch erst noch gefunden und finanziert werden muss. Interimistisch übernimmt eine elektronische Orgel die musikalische Begleitung der Gottesdienste in der Kapelle.

Die Beleuchtung der Kapelle wurde verbessert, um den Raum bei Bedarf etwas heller beleuchten zu können. Die Bänke in der Kapelle wurden ebenfalls entfernt und durch Bänke ersetzt, die vormals in der Krypta standen. So soll die Möblierung innerhalb der Gottesdienstorte im Dom vereinheitlicht werden. Nach endgültiger Bemusterung durch das Domkapitel werden nachträglich noch Polster ergänzt. Die Kosten für die Maßnahmen im Innern der Kapelle beliefen sich auf 30.000 Euro, 50.000 Euro wurden in die Sanierung der Außenflächen investiert.

Baulich ist die Afrakapelle ein Kleinod. Sie gehört zu den wenigen erhaltenen Kapellen des Doms und stammt aus der Zeit Heinrichs IV. Der Kaiser selbst wurde in der damals noch ungeweihten Kapelle provisorisch beigesetzt, da er sich zum Zeitpunkt seines Todes noch im Kirchenbann befand.

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