VERANSTALTUNGS-TIPP

 


MUSEEN DER KURPFALZ

Kurpfälzisches Museum
Heidelberg

Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim

Historisches Museum
Speyer

Neben diesen drei Museen, die sich intensiv mit der Geschichte der Kurpfalz beschäftigen, gibt es noch viele lokale Heimat- und Regionalmuseen, deren Besuch sich auch lohnt, hier aber leider nicht namentlich erwähnt werden können!

UNSER BÜCHER-TIPP

Reisen in die Geschichte

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Kultureller „Hotspot“ in Südwestdeutschland

casanovaVor 250 Jahren kam Casanova in der kurfürstliche Sommerresidenz nach Schwetzingen

Die kurfürstliche Sommerresidenz in Schwetzingen war auch in der Vergangenheit ein kultureller „Hotspot“ in Südwestdeutschland. Nicht nur Voltaire und die Familie Mozart machten Kurfürst Carl Theodor ihre Aufwartung, auch Giacomo Casanova kam zu Besuch – vor genau 250 Jahren!

Ein internationaler Besuchermagnet war Schwetzingen schon im 18. Jahrhundert: Nach dem Ausbau des Jagdschlosses zur fürstlichen Sommerresidenz erreichte Schwetzingen seine höchste Blüte höfischen Glanzes unter der Regierung von Kurfürst Carl Theodor. Berühmte Persönlichkeiten wie der französische Philosoph Voltaire und Wolfgang Amadeus Mozart waren hier zu Gast und genossen das höfische Leben. Ein besonderer Besucher war ein Schriftsteller aus Venedig, als Schürzenjäger berüchtigt: Giacomo Casanova. Vor genau 250 Jahren, vom 6. bis zum 15. Juli 1767, beehrte der bekannte Abenteurer die Stadt und den Hof.

Aus Stuttgart war Giacomo Casanova im Juli 1767 nach Mannheim gekommen, um dort Doktor Francesco Antonio Algardi aufzusuchen, einen Landsmann und Freund. Er traf ihn in der Sommerresidenz Schwetzingen als Leibarzt des Pfalzgrafen Friedrich von Zweibrücken, der ein Appartement über der Beletage in Schloss Schwetzingen bewohnte. Casanova verbrachte die Tage in der Gesellschaft Algardis und des kurpfälzischen Hofpoeten Mattia Verazzi. Ob er in Schwetzingen das Herz einer Schönen erobert hat? In seinen Memoiren heißt es lediglich: „Nach vierzehn Tagen beendete ich meinen erfreulichen Aufenthalt in Schwetzingen; beim Poeten Verazzi ließ ich einen kleinen Teil meines Gepäcks zurück und versprach ihm, es eines Tages abzuholen, fand jedoch nie mehr Zeit dazu.“ (PM)

Casanova – ein Herzensbrecher in Schwetzingen …

 

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