VERANSTALTUNGS-TIPP

 


UNSER MUSEUMS-TIPP

"Robin Hood"
Welches Kind kennt nicht den genialen Bogenschüt-
zen Robin Hood? Er ist toll-
kühn, listenreich, voller Humor, charmant, mutig und hilfsbereit. Zusammen mit seinen Gefährten zieht der Held bis zum 3. Juni 2018 ins Historische Museum der Pfalz Speyer ein.
Die Familien-Ausstellung richtet sich an Kinder ab fünf Jahren, Familien und junggebliebene Erwachse-
ne, die Freude daran haben, der Legende mit allen Sinnen nachzuspüren und in die Welt des Mittelalters einzutauchen.
Die Familienausstellung „Robin Hood“ knüpft an die große Landesausstellung „Richard Löwenherz“ an. Zum Besuch beider Aus-
stellungen bietet das Muse-
um Kombitickets an.
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UNSER BÜCHER-TIPP

Reisen in die Geschichte

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Recherchieren in einzigartigen Dokumenten

Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz bietet interessante Einblicke / Neues Findbuch für kirchengeschichtlich Interessierte

Im Jubiläumsjahr der pfälzischen Kirchenunion von 1818 lädt das Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz zum Schmökern und Recherchieren in detailreichen Dokumenten ein, darunter eine Chronik der Union von lutherischer und reformierter Gemeinde in Speyer vor 200 Jahren. Ein neues „Findbuch“ verschafft dem kirchengeschichtlich Interessierten den Zugang zu Unterlagen aus dem Speyerer Pfarrarchiv in der Zeit von 1699 bis 1963. Lesenswert ist beispielsweise das Protokoll der reformierten Gemeinde in Speyer, das den Bau ihrer Kirche dokumentiert.

Eine weitere Kostbarkeit im Bestand des Kirchenarchivs stellen die zweihundert Jahre alten Unterlagen dar, die die Umbenennung der reformierten Kirche in Heilig-Geist-Kirche im Zuge der pfälzischen Kirchenunion dokumentieren. Den Antrag auf Namensänderung habe das königliche Generalkonsistorium „mit ganz besonderem Wohlgefallen“ zur Kenntnis genommen, heißt es in dem von den Kirchenräten Georg Friedrich Wilhelm Schultz und Jakob Lukas Weyer unterzeichneten Antwortschreiben „an die Herrn Vorsteher und angesehensten Mitglieder der Kirche zum heiligen Geiste“ vom 23. Oktober 1817. „Möge der Geist echt evangelischer Eintracht und Liebe, von welchem Speyers Bewohner ein so schönes Licht leuchten lassen, allenthalben ein ebenso urbares Feld finden, um immer herrlicher, vielfältiger jene Früchte zu bringen, an denen der göttliche Stifter des Chistenthums einst die Seinen erkennen will.“

Im Zuge des Wiederaufbaus des im spanischen Erbfolgekrieg zerstörten Speyers begannen 1701 die Lutheraner mit dem Bau der Dreifaltigkeitskirche. Die Gottesdienste der Reformierten fanden für einige Zeit in einem Gasthaus statt, 1702 konnte die Gemeinde in die neu errichtete Reformierte Kirche einziehen, die anlässlich der Kirchenunion 1818 in „Heilig-Geist-Kirche“ umbenannt wurde. Die Speyerer Lokalvereinigungserklärung am 23. Oktober 1817 ist somit eine der ersten in der Pfalz gewesen.

Historisch Interessierte werden auch im „digitalen Lesesaal“ fündig: Viele Findbücher, eine Art Inhaltsverzeichnis des Archiv-Bestands, sind unter www.findbuch.net im Internet abrufbar. (PM/lk)

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