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Beeindruckendes Sommerkonzert der Domsingschule

18.07.05 (Speyer)

Hohe Qualität der Ausbildung / Dank an Judith Janzen und Elke Völker / Ehrungen für besondere Leistungen
Mit einem beeindruckenden Konzert schloss jetzt die Domsingschule Speyer ihr Unterrichtsjahr 2004/05 ab. In der voll besetzten gotischen Kapelle St. Ludwig hatten alle Jahrgangsgruppen, Chöre und Gesangsklassen während des erstmals durchgeführten Sommerkonzerts die Gelegenheit, ihren zum Teil beeindruckenden Ausbildungsstand einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.Bei dieser Gelegenheit wurde zugleich auch die intensiven und zeitaufwändigen Probe- und Stimmbildungsmöglichkeiten deutlich, die den derzeit knapp 160 Buben und Mädchen an der Domsingschule am Kaiserdom geboten werden. Die anwesenden Eltern zeigten sich von der hohen Qualität der Ausbildung ebenso begeistert und applaudierten ebenso wie die vielen zufälligen Zuhörer, die von den weithin hörbaren, teils engelsgleichen Tönen in die gotische Kapelle in der Korngasse gelockt worden waren.
In Anwesenheit von Domdekan Hugo Büchler wurde das Sommerkonzert aber auch von Domkapellmeister Professor Leo Krämer, Judith Janzen, der Leiterin der Domsingschule sowie dem Vorsitzenden des Domchores, Stadtrat Michael Wagner, dazu genutzt, den Domsingschüler für die erfolgreiche absolvierte musiktheoretische Ausbildung die entsprechenden Leistungsbeweise auszuhändigen. Außerdem wurden mit Barbara Geiger (Reilingen) sowie Katharina Müller und Carolin Hemmerich (beide Speyer) drei seit fünf Jahren aktive Sängerinnen der Mädchenkantorei, neben den Domsingknaben die höchste Ausbildungsklasse der Domsingschule, für ihre besonderen Leistungen während des letzten Unterrichtsjahres mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Domdekan Hugo Büchler verglich in seiner Ansprache die Domsingschule mit dem kleinen Senfkorn, das mit den Jahren zu einem riesigen Baum werde. Das Domkapitel investiere gerne in die jungen Sängerinnen und Sänger, um den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, die Vielfalt der Kirchenmusik kennenzulernen. Um die erfolgreiche Arbeit fortsetzen zu können, bedürfe es aber nicht nur fähigen Musikpädagogen, sondern auch der intensiven Mitarbeit und der Unterstützung durch die Eltern. „Ihre Kinder und sie lernen so das Gefühl kennen, etwas Sinnvolles für die Gemeinschaft zu tun.“
Wie wichtig die musikalische Erziehung für die Entwicklung von jungen Menschen ist, machte Domkapellmeister Professor Leo Krämer deutlich. Er bescheinigte der Domsingschule eine lebendige Arbeit mit großartigen Resultaten, die besonders der Konzertsängerin Judith Janzen als Leiterin der Domsingschule und der Kirchenmusikerin Elke Völker als engagierte Musikpädagogin zu verdanken seien. „Danke, dass sie uns ihre Kinder anvertrauen und diese so das Besondere der Musik erleben dürfen.“
Die Erfolge der Domsingschule seien erfreuliche Zeichen und Signale dafür, dass der „junge Domchor“ auf bestem Fundament gebaut sei. Stadtrat Michael Wagner nannte die Ehrung der älteren Gesangsschülerinnen als ein gutes Beispiel dafür, wie sich die jungen Damen und Herren nahtlos in die über tausendjährige Tradition der Dommusik einfügen würden.
Nachdem Dr. Hildegard Grünenthal als Vorsitzende des Fördervereins Domchor und Domsingschule Speyer darauf hingewiesen hatte, dass so eine feine Sache wie die Domsingschule auch dringend der Unterstützung durch Sponsoren und Förderer bedürfe, klang das Sommerkonzert mit einem gemeinsam gesungenen mehrstimmigen Lied aus und ging nahtlos über ein lebensfrohes Sommerfest unter den Schatten spendenden Kastanien im Hof des Bistumshauses St. Ludwig.

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