Kurpfalz Regional Archiv

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* Weiterhin Zuschüsse für Baumaßnahmen im Sanierungsgebiet

14.11.07 (Reilingen)

Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel“ zugestimmt / Neuer Lebensmittelmarkt kann jetzt gebaut werden / Förderung verlängert
Der geplante Neubau eines Lebensmittelmarktes mit fast 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche im Reilinger Ortskern kann jetzt realisiert werden. Nach – wie es im Amtsdeutsch so schön heißt – „gründlicher Abwägung der öffentlichen und privaten Belange untereinander und gegeneinander“ stimmte der Gemeinderat während seiner öffentlichen Sitzung am Montagabend einstimmig dem Bebauungsplan „Sondergebiet Einzelhandel“ zu. Ziel des Bebauungsplanverfahrens ist der Neubau eines größeren Supermarktes an Stelle des bisherigen HL-Marktes (Rewe-Markt) in der Hauptstraße. Damit soll vor allem der innerörtlichen Bevölkerung, unter ihnen auch viele ältere Mitbürger und Bewohner der in der Dorfmitte liegenden Seniorenanlagen, eine wohnraumnahe Versorgung gewährleistet werden.
Unter der Sitzungsleitung von Bürgermeisterstellvertreterin Sabine Petzold (Bürgermeister Walter Klein und dessen erster Stellvertreter Bernhard Krämer durften als unmittelbar Betroffene nicht an diesem Tagesordnungspunkt teilnehmen) verlängerte im weiteren Verlauf der Sitzung das Gemeindeparlament ohne Gegenstimme die Förderung von privaten Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen, sowie Abbrucharbeiten im Bereich der Ortskernsanierung „Reilingen II“. Damit gelten die bereits seit dem 8. November 2004 bestehenden Fördermöglichkeiten unverändert auch die nächsten drei Jahre weiter.
Wieder unter der gewohnten bürgermeisterlichen Sitzungsleitung vergab der Reilinger Gemeinderat schließlich den Auftrag zur Reinigung des Kanalnetzes sowie die Kanaluntersuchung an ein Spezialunternehmen in Germersheim. Diese Arbeiten kosten die Spargelgemeinde in den kommenden Jahren 83.174 Euro. Der teuerste der 14 Anbieter verlangte für die gleiche Arbeit übrigens 267.710 Euro, was nicht nur die Ratsmitglieder, sondern auch die Zuhörer doch schon verwunderte. Die Kostenschätzung des zuständigen Ingenieurbüros hatte 167.711 Euro betragen.  (og)

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