UNSER MUSEUMS-TIPP

Rätsel der Königsstädte
Bis zum 23. April 2017 widmet sich das Historische Museum der Pfalz in Speyer mit einer großen kulturhisto-
rischen Ausstellung der „versunkenen“ Hochkultur der Maya. In enger Zusam-
menarbeit mit einem der be-
deutendsten Maya-Forscher der Gegenwart, Prof. Nikolai Grube von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universi-
tät Bonn, entstand ein innovatives Ausstellungs-
konzept, das auf rund 1.000 Quadratmetern sowohl neueste wissenschaftliche Erkenntnisse als auch rund 250 hochkarätige Exponate präsentiert.
Maya-Ausstellung


UNSER AUSFLUGS-TIPP

Pfälzer Burgen und
Schlösser erleben

In der reizvollen Landschaft der Pfalz thronen unzählige Burgen und Schlösser. Auf Sandsteinklippen, schroffen Felsen und sanften Hügeln bauten Kaiser, Könige und Grafen mächtige Verteidi-
gungsanlagen und prächtige Schlösser, die in vergange-
ne Zeiten entführen: Der sa-
genumwobene Trifels, die gewaltige Burg Lichtenberg, über den Baumwipfeln des Pfälzerwalds die Ruinen Alt-
dahn, Grafendahn und Tan-
stein - oder die beeindruck-
ende Hardenburg, die wehr-
hafte Residenz der Grafen zu Leiningen. Die Pfalz


UNSER BÜCHER-TIPP

"Reise in die Geschichte"

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Wendelsbruderschaft

Die Reilinger Wendelinsbruderschaft von 1451

Für Reilingen ist sowohl eine Wendelinuskirche als auch eine dem Volksheiligen geweihte Burgkapelle/-kirche überliefert. Dieser Ausschnitt der Kurpfälzischen Wildbannkarte von 1548 (GLA, H Dielheim 11) zeigt beide …

Ein besonders spannendes Stück Regional- und Heimatgeschichte bedarf noch einer gründlichen Aufarbeitung: die „Löbliche Bruderschaft sant Wendels zu Reutlingen“ von 1451.

Obgleich die Gründungsurkunde vom 10. Juni 1451 im Badischen Generallandesarchiv in Karlsruhe inzwischen gefunden wurde, weiß man aber leider noch immer ganz wenig über die Reilinger „Bruderschaft zum Heiligen Wendelin“. Historiker und Heimatforscher sind sich aber sicher, dass diese Einrichtung zu den bedeutendsten ihrer Art in der gesamten Kurpfalz gezählt haben muss.

Die besondere Stellung des kleinen Dorfes an der Kraich in unmittelbarer Nähe zur Burg Wersau wird damit einmal mehr besonders hervorgehoben. Auffallend ist nämlich, dass einzig allein der Reilinger Bruderschaft das gesamte kurfürstlich-pfälzische Herrscherhaus angehörte, aber auch viele Adelige aus anderen Herrschaften: „Hiernach volgen Bruder und Schwester, so sich in die löbliche Bruderschaft sant Wendels zu Reutlingen verbrudert haben … des durchlauchtigsten, hochgeborenen fürsten und herrn, herrn pfaltzgraven Philippen, pfaltzgraven bey Reyn samt Margret, Philipps Gemahlin …“.

Wie lange nun diese Bruderschaft bestand, welche Aufgaben und Ziele sie hatte, und ob sie möglicherweise ausschlaggebend war für die seit dieser Zeit bekannten Überlieferungen, dass die Reilinger Wendelinskirche „eyn gar wichtig Wallfartskirch“ gewesen sei, sorgt noch immer für Spannung unter den Freunden der kurpfälzischen (Kirchen-)Geschichte.

Um Licht in das Dunkel der Geschichte „Löblichen Bruderschaft sant Wendels zu Reutlingen“ zu bringen, findet im Rahmen der Umfeldforschung zur Geschichte der Burg Wersau auch eine intensive Spurensuche zu dieser Einrichtung statt. Das KURPFALZ REGIONAL ARCHIV hat es sich im Rahmen eines interdisziplinären Forschungsprojektes zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Jahren daran mitzuarbeiten, die besondere Aufgaben, Stellung und Bedeutung der Wendelinsbruderschaft für die regionale (Heimat-)Geschichte zu erforschen.

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