VERANSTALTUNGS-TIPP

„Die Pfalzgrafschaft“
Mittwoch, 12. Juli, 19 Uhr
Kurpfälzisches Museum,
Großer Salon, Eintritt frei
Im Rahmen der Sonderaus-
stellung „Heidelberg und der Heilige Stuhl“

Die Pfalzgrafen bei Rhein gehörten zu den vornehm-
sten Fürsten des römisch-deutschen Reichs im Mittel-
alter. Sie zählten zu den Kurfürsten, wählten also den König. Welche Rolle der Pfalzgrafschaft und Heidel-
berg für die Positionierung des Pfalzgrafen im römisch-deutschen Reich zukam, steht im Zentrum dieses Vortrags. Er behandelt, wie sich die Bedeutung des (Kur)fürstentums und der sich allmählich ausbilden-
den kurfürstlichen Residenz für den pfalzgräflichen Rang im 13. und 14. Jahrhundert veränderte.
Referent ist Dr. Jörg Pelt-
zer, Professor für Verglei-
chende Landesgeschichte in europäischer Perspektive – Schwerpunkt Spätmittel-
alter an der Universität Heidelberg.

Kurpfälzisches Museum


UNSER MUSEUMS-TIPP

"Die Päpste"
Bevor Katholiken und Prote-
stanten vor 500 Jahren ge-
trennte Wege gingen, waren
sie 1.500 Jahre in gemein-
samer Geschichte miteinan-
der verbunden. Dieser Tat-
sache widmet sich bis zum 31. Oktober 2017 die große Sonderausstellung "Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt" in den Mannheimer Reiss-Engel-
horn-Museen.
Weltweit erstmalig beleuch-
tet eine Ausstellung die fas-
zinierende Entwicklung des Papsttums – von den Anfän-
gen in der Antike über das Mittelalter bis zur Renais-
sance. Die Schau vereint rund 330 Spitzenstücke – kostbare Leihgaben aus dem Vatikan und von weite-
ren namhaften Museen – mit einzigartigen filmischen Rekonstruktionen zum his-
torischen Rom.
Mehr "Die Päpste"


UNSER AUSFLUGS-TIPP

"Skulpturen.SCHAU!"
in Weikersheim

Die „Skulpturen.SCHAU!“ in Weikersheim feiert Jubi-
läum: Seit zehn Jahren führt jeweils von Mai bis Mitte September durch die Alt-
stadt bis in den Stadtpark ein Rundweg, an dem Plas-
tiken renommierter Künstler aufgestellt sind.
2017 konnte die Stadt im Lieblichen Taubertal dafür die Bildhauerin Malgorzata Chodakowska (geb. 1965 in Lodz) gewinnen, die einige ihre formvollendeten Plasti-
ken ausstellt. Chodakowska studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau und Wien. Seit 1991 lebt und ar-
beitet sie in Dresden. In ih-
ren Werken setzt sie sich mit dem Menschenbild so-
wie der großen Form aus-
einander. Sie bestechen durch die Geschlossenheit der Formen sowie ihre zu-
gleich ästhetische Energie und Sinnlichkeit.
Weitere Informationen


UNSER BÜCHER-TIPP

"Reise in die Geschichte"

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Wersau-Forschung

Erforschung badisch-pfälzischer Heimatgeschichte

Gelände der ehemaligen Burg Wersau bei Reilingen, gelegen zwischen Heidelberg und Speyer. Die einzelnen Grabungsabschnitte sind gut zu erkennen. Foto: GoogleMaps 2016

Auf Initiative des langjährigen Heimatkundlers und Regionalhistorikers Otmar Geiger finden seit 2007 intensive Forschungsarbeiten rund um die ehemalige Burg Wersau bei Reilingen statt. Das von ihm eigens dafür gegründete KURPFALZ REGIONAL ARCHIV konzentriert sich nicht nur auf die Erforschung, Aufarbeitung und Dokumentation historischer Quellen, sondern führt mit dem Projekt „Spurensuche“ auch umfangreiche Umfeldforschungen für den Bereich der Burg Wersau (z.B. Siedlungsspuren, Straßen- und Wegenetz, Kleindenkmale in Wald und Flur), sowie intensive Archiv-Recherchen durch. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden mit der bereits bekannten Orts- und Regionalgeschichte abgeglichen und ggf. ergänzt und fortgeschrieben.

Wer die Erforschung eines spannenden Stücks badisch-pfälzischer Heimat- und Burgengeschichte aktiv begleiten möchte (und so alles aus erster Hand vor Ort erfährt), ist dazu herzlich eingeladen

  • alte Schriften und Karten zu entziffern
  • alte und aktuelle Luftbilder auszuwerten
  • bisherige Funde/Quellen/Literatur zu überprüfen
  • Daten und Fakten zu dokumentieren und katalogisieren
  • digitale Materialsammlung und historische Bibliothek aufzubauen
  • eine an der Wersau orientierte Zeitleiste/Chronik zu erstellen – und zu pflegen
  • eine Wersau-Bibliographie zusammenzustellen
  • an der Spurensuche in Wald und Flur (nicht auf dem früheren Burggelände) teilzunehmen.

Parallel dazu werden auf dem ehemaligen Burgen- und Mühlenareal seit 2009 archäologische Ausgrabungsarbeiten des Landesamtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg, sowie der Universität Heidelberg (Lehrgrabungen) durchgeführt. Zur Unterstützung dieser Arbeiten wurde ebenfalls auf Initiative von Otmar Geiger im Jahr 2008 beim Heimatverein „Freunde Reilinger Geschichte“ der Arbeitskreis Burg Wersau eingerichtet. Von April bis Oktober können interessierte Heimat- und Geschichtsfreunde auch diese spannenden Arbeiten vor Ort aktiv unterstützen.

Der Förderverein Burg Wersau e.V. unterstützt und fördert diese Arbeiten mit dem Ziel, auf dem Gelände der ehemaligen Burg Wersau einen Archäologiepark einzurichten. Ein bereits ins Leben gerufenes „Historisches Klassenzimmer“ erfreut sich seit 2014 immer größerer Beliebtheit bei den umliegenden Schulen. So finden zu den Themen Archäologie und Heimatforschung regelmäßig Klassenseminare und Aktionstage statt, vom Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium Hockenheim wurde ein Arbeitskreis Archäologie ins Leben gerufen, der unter kompetenter Aufsicht und pädagogischer Begleitung eigene Ausgrabungen auf dem Burggelände durchführt.

Im KURPFALZ REGIONAL ARCHIV werden nach und nach alle bisher bekannten und veröffentlichten Texte über die Burg Wersau (bei Reilingen) und deren Geschichte abgelegt, um die lokale/regionale Heimat- und Geschichtsforschung zu unterstützen. Ziel ist die Einrichtung eines regionalen histo-ökologischen Forschungszentrums für den Bereich Wersau (incl. Kisselwiesen und Schwetzinger Hardt) wie es für den Kraichgau oder auch für das Kloster Lorsch bereits erfolgreich praktiziert wird. Das multidisziplinär besetzte „Spurensuche“-Projekt mit pensionierten Historikern, engagierten Heimat- und Familienforschern, sowie begeisterten und wissenshungrigen Studenten bietet dafür die besten Grundlagen und Voraussetzungen.

 

KURPFALZ REGIONAL ARCHIV
post<at>heimat-kurpfalz.de
Tel. +49 6205 923462

Login!

BEREICHE / THEMEN
ZEITLICHE RECHERCHE
error:

Bitte drucken Sie diese Webseite nicht

Unnötiges Drucken verursacht nicht nur unnötige Kosten für Papier und Tinte/Toner. Produktion und Transport dieser Verbrauchsmaterialien hat auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Jede nicht ausgedruckte Webseite hilft die Papierverschwendung zu reduzieren und damit die Umwelt zu entlasten.

Benutzen sie statt dessen bitte den PDF-Download auf der Seite, die Sie drucken wollten.

Powered by "Unprintable Blog" für Wordpress - www.greencp.de