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* Zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft

31.03.09 (Reilingen)

Bürgermeister Walter Klein: „Ohne das breite ehrenamtliche Engagement wäre das vielfältige kulturelle Leben in unserer Gemeinde nicht nur ärmer, sondern zum Teil auch kaum realisierbar und auf gar keinen Fall finanzierbar!“ / Ehrungsabend der Gemeinde Reilingen
Dank und Anerkennung für ein beispielhaftes Engagement im Sport, beim Blutspenden oder in der Vereinsarbeit standen im Mittelpunkt des Ehrungsabends, zu dem die Gemeinde Reilingen am Montagabend in die Mehrzweckhalle der Fritz-Mannherz-Hallen eingeladen hatte. Diese Veranstaltung finde, so Sabine Petzold, Vorsitzende der Kultur- und Sportgemeinschaft, in ihrer Begrüßung, in der Spargelgemeinde traditionell zu Beginn des Frühjahrs statt. Nicht nur, um zeitnah die Erfolge des Vorjahres aufzeigen zu können, sondern um auch an die vielen Stunden ehrenamtliche Tätigkeit in den Vereinen zu erinnern. Letztendlich ein Engagement zum Wohle der gesamten Dorfgemeinschaft, das es würdigen gelte.
„Nicht zuletzt sind es all diese Leistungen, die das Leben in einer Gemeinde lebenswert machen und von denen wir alle profitieren können“, fügte Bürgermeister Walter Klein gleich zu Beginn seiner Ansprache den Ausführungen seiner Vorrednerin hinzu. Die Gesellschaft könne nur dann gut bestehen, wenn es Menschen gebe, die solidarisch denken und Gemeinsinn beweisen würden. „Diese Menschen fühlen sich verantwortlich für das, was um sie herum passiert, und beteiligen sich mit kleinen oder großen Taten aktiv am Gemeindeleben.“ Und dies, so das Gemeindeoberhaupt deutlich, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten. Freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit beschränke sich jedoch nicht nur auf Freizeit und Sport, sondern umfasse nahezu alle Bereiche der Gesellschaft und auch des Staates: Soziale Aufgaben, Politik, Kultur, Justiz, Kirchen und Religionsgemeinschaften, Lösch- und Rettungswesen, Umwelt- und Naturschutz.
„Ohne das breite ehrenamtliche Engagement wäre das vielfältige kulturelle Leben in unserer Gemeinde nicht nur ärmer, sondern zum Teil auch kaum realisierbar und auf gar keinen Fall finanzierbar“, betonte Walter Klein.
Wer ein Ehrenamt übernehme, der verdiene die Wertschätzung und Anerkennung der Gesellschaft. „Wir tun das heute, indem wir an die engagierten Damen und Herren heute eine Auszeichnung verleihen, um ihre oftmals im Stillen und Verborgenen erbrachten Aktivitäten für die Allgemeinheit zu würdigen.“ Man wolle damit aber auch alle anderen zum Nachdenken und möglichst auch zum Nachmachen anregen, so der Bürgermeister abschließend. Unter dem Beifall der Anwesenden wurden Peter Dietrich, Heide Flick, Hildegard Freidel, Verena Schlager und Brigitte Schmeckenbecher mit der Silbernen Ehrenplakette der Gemeinde Reilingen ausgezeichnet. Die gleiche Auszeichnung in Bronze erhielten Marianne Berger, Klaus Decker, Irmgard Dorn, Gabriele Feth-Biedermann, Otmar A. Geiger, Werner Hoffmann, Petra Klose, Judith Malcher, Wolfgang Müller, Nadine Treutlein und Dieter Werner.
Bürgermeister Klein dankte im weiteren Verlauf des Ehrungsabends aber auch den Menschen aus Reilingen, die durch ständiges Blutspenden mitmenschlich handeln würden. „Blut zu spenden, rettet kostbares Leben.“ Gemeinsam mit dem DRK-Vorsitzenden Christian Offenloch überreichte er die Ehrennadel mit Lorbeerkranz in Gold an Bryan Armbrust, Manfred Schotter und Nicole Sterzenbach. Die Ehrennadel in Gold erhielten Roland Gögele, Petra Kief, Richard Schotter, Konstantin Sternberger und Vera Strittmatter.
Für die passende und stimmungsvolle musikalische Umrahmung des Gemeindeehrungsabend sorgte das Hohner-Akkordeon-Orchester unter der Leitung von Johannes Grebencikov, die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung hatten aus diesem besonderen Anlass die Bewirtung der geladenen Gäste übernommen. (og)

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