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Über Grenzen der Mobilität nachdenken

23.01.13 (Speyer)

Gemeinsame Aktion der Kirchen in der Pfalz – Auftakt in Speyer und in Kaiserslautern
Zur Aktion „Autofasten“ rufen die pfälzische Landeskirche und das Bistum Speyer gemeinsam mit den evangelischen und katholischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Luxemburg auf. In Speyer findet die Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 13. Februar, 11 Uhr, in der Maximilianstraße (vor der Stadtsparkasse) statt, in Kaiserslautern am Donnerstag, 14. Februar, 11 Uhr, vor der Stiftskirche. An der Eröffnung nehmen neben den Kirchen auch Vertreter von Umweltorganisationen, der Städte sowie des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN) teil.Ziel der zum 16. Mal stattfindenden Aktion sei es, über eine Veränderung des persönlichen Lebensstils zur Verringerung der Kohlendioxid-Emission beizutragen. Vom 25. Februar bis 24. März seien Autofahrer eingeladen, ihre Fahrzeug so oft wie möglich nicht zu nutzen und stattdessen alternative Formen der Mobilität auszuprobieren und die alltäglichen Wege mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß zurückzulegen. Sei das Auto nicht durch andere Verkehrsmittel zu ersetzen, empfehlen die Veranstalter die Bildung von Fahrgemeinschaften oder auch das bessere Organisieren von Autofahrten.
„Die Aktion Autofasten will einen Anstoß geben, über das eigene Handeln und dessen Folgen für die Umwelt nachzudenken. Die Einladung zum Autofasten provoziert manchmal, weil der Verzicht auf bequeme Mobilität immer noch quer zu unserem Denken liegt – und manchmal auch gar nicht so einfach ist. So wird auch deutlich, dass der Verzicht auf individuelle Mobilität mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs einhergehen muss“, erklärt der Umweltdezernent der Evangelischen Kirche der Pfalz, Oberkirchenrat Michael Gärtner. Fasten sei ein Innehalten im hektischen Lauf der Zeit, sagt der Umweltbeauftragte der Diözese Speyer, Frank Hennecke. Es beschränke sich nicht auf die tägliche Nahrung, sondern umfasse auch das Verhältnis zur Umwelt und frage nach den Bedingungen und Grenzen der Mobilität.
„Fasten und Verzicht sind kein Selbstzweck, sondern bedeuten einen Schritt der inneren Umkehr hin zum lebendigen Gott. Das Auto-Fasten führt gleichsam ‚auto-matisch’ zu einem anderen Lebensstil, der mit weniger Ressourcen auskommt, dafür aber mit einem höheren Bewusstsein für die Bewahrung der Schöpfung einhergeht“, betont Domkapitular Franz Vogelgesang, der Leiter der Hauptabteilung Seelsorge des Bischöflichen Ordinariats. Die Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche der Pfalz, Bärbel Schäfer, regt an, „so oft wie möglich auf das Auto zu verzichten, bei notwendigen Autofahrten Sprit sparend zu fahren und, wenn auf Dauer ein Verzicht auf das Auto nicht möglich sei, auf ein Fahrzeug mit sehr niedrigem CO₂-Ausstoß umzusteigen.
Bei den Auftaktveranstaltungen in Speyer und in Kaiserslautern steht der Info-Bus der Verkehrsbetriebe Rhein-Neckar bereit. Teilnehmer an der Aktion im Bereich des VRN erhalten eine Bonuskarte für ein verbilligtes Vier-Wochen-Ticket. Unter allen Teilnehmern werden zudem Bahncards und Sachpreise verlost.
Flyer zur Aktion sind in den Kirchengemeinden erhältlich. Anmeldung und weitere Informationen

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