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Roter Heckweg wird jetzt mit Pfosten gesperrt

22.01.13 (Reilingen)

Beliebter „Schleichweg“ zwischen der L 546 und der Speyerer Straße wird geschlossen / Nach Unfall Gefährdung für Grundwasser / Bodenpoller einfach auf die Seite geschoben
Der Rote Heckweg soll nun endgültig seine Funktion als beliebter Schleichweg verlieren. Obwohl deutlich gekennzeichnet, wird der Feldweg zwischen der L 546 (Landstraße von St. Leon nach Neulußheim) und der Speyerer Straße von vielen Autofahrern aus Reilingen als illegale Abkürzung genutzt. Da dieser Weg zugleich von vielen Spaziergängern und Radfahrern au dem Weg in die Lußhardt genutzt wird, hatte der Gemeinderat bereits im letzten Jahr beschlossen, diesen Feldweg aus Gründen der Verkehrssicherheit für den Pkw-Verkehr mittels Bodenpoller zu sperren. „Bereits nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, dass die Bodenpoller überfahren und beidseits umfahren wurden“, teilte Bürgermeister Walter Klein am Montagabend während der Gemeinderatssitzung mit. Nach einem Autounfall Anfang Oktober, bei dem in unmittelbarer Nähe zum Wasserschutzgebiet großflächig Öl auslief, habe er dann angeordnet, die komplett zur Seite geschobenen Bodenpoller nicht mehr aufzustellen. Um aber die Sperrung des Roten Heckweges umzusetzen, schlug der Bürgermeister dem Gemeinderat vor, in Höhe Einmündung Speyerer Straße Pfosten aufzustellen, die nur von Berechtigten mit Hilfe eines Spezialschlüssels herausgenommen werden können. „Durch den Zaun des Wasserwerks sowie die Hecke auf der gegenüberliegenden Seite kann dann auch das unerlaubte Umfahren verhindert werden.“ Nach längerer Diskussion stimmte das Ratsgremium schließlich mit zehn Ja- und vier Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen der vorgeschlagenen Alternativlösung zur Sperrung des Roten Heckweges zu.
Ohne Diskussion passierten dann im weiteren Verlauf der Sitzung die anderen Tagesordnungspunkte den Gemeinderat: Der Teilnahme an einer Bündesausschreibung baden-württembergischer Gemeinden für den kommunalen Erdgasbezug wurde ebenso einstimmig die Zustimmung erteilt wie zwei Bebauungsplanänderungen in Hockenheim zur Kenntnis genommen wurden. Außerdem wurde die Annahme von Spenden in Höhe von 1.700 Euro für den Nothilfefond Reilingen genehmigt.
Am Ende der Sitzung teilte der Bürgermeister der Ratsversammlung noch mit, dass der auf dem Gelände der Firma Ohnsmann liegende Lärmschutzwall durch eine Lärmschutzwand ersetzt werden soll. Eine entsprechende Bebauungsplanänderung soll in der Februar-Sitzung vorgenommen werden. Und Gemeinderat Peter Schell (FDP) wollte von Bürgermeister Klein wissen, warum die Immobilie Schlossmühle noch immer nicht an einen der beiden Investoren verkauft sei. Da man diese sicher nicht unbegrenzt hinhalten könne, solle das ehemalige Burggelände baldigst veräußert werden. Die Antwort des Bürgermeisters war, dass sich die beiden interessierten Käufer gegenseitig verständigt hätten und in den „nächsten Tagen“ mit der Gemeinde ins Gespräch kommen wollen.

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