VERANSTALTUNGS-TIPP

 


MUSEEN DER KURPFALZ

Kurpfälzisches Museum
Heidelberg

Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim

Historisches Museum
Speyer

Neben diesen drei Museen, die sich intensiv mit der Geschichte der Kurpfalz beschäftigen, gibt es noch viele lokale Heimat- und Regionalmuseen, deren Besuch sich auch lohnt, hier aber leider nicht namentlich erwähnt werden können!

UNSER BÜCHER-TIPP

Reisen in die Geschichte

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Das sprechende Marienbild

Im Dom zu Speyer sieht man von der Tür bis zum Chor vier runde, eherne Platten in geringer Entfernung voneinander dem Boden eingefügt, auf welchen die Worte zu lesen sind: O sanctissima! O piissima! Dulcis virgo Maria! – zu deutsch: Allerheiligste, Allerfrömmste, Süße Jungfrau Maria! – Die letzte Platte ist von dem auf dem Altar der Kirche prangenden Marienbild nicht weit entfernt.
Hiervon wird erzählt, dem heiligen Bernardus sei es auch einmal begegnet, den Beginn der Messe zu versäumen. Als er nun doch endlich sich einfand und über die vier Platten hinwandelnd, dem Marienbild nahte und dieses nach herkömmlicher Weise mit jenen den Platten eingegrabenen Worten begrüßte, soll bei Nennung des Namens Maria! das Bild das Haupt erhoben und gesprochen haben: »O Bernharde, cur tarn tade!« Zu deutsch: »Woher so spät, Bernardus!« – Worauf dieser mit einer Stelle der Schrift erwiderte: »Mulier taceat in Ecclesia!« Das Weib schweige in der Gemeinde! – Und wirklich soll seitdem das Marienbild nicht mehr sprechen.

Anno 1794, als die Franzosen in Speyer eingezogen waren, holten sie aus dem Dom unter anderem auch das alte wundertätige Marienbild, das vor Zeiten mit St. Bernhard geredet, von jener Zeit an aber geschwiegen hatte. Es sollte mit vielen kirchlichen Geräten unter dem frisch gepflanzten Freiheitsbaum verbrannt werden, wollte aber, wie die Sage erzählt, durchaus nicht brennen, worauf es die Clubisten in kleine Stücke zerhieben, um es doch zu vertilgen.

Login!

Kommentieren ist momentan nicht möglich.

Bereiche/Themen
ZEITLICHE RECHERCHE
error:

Bitte drucken Sie diese Webseite nicht

Unnötiges Drucken verursacht nicht nur unnötige Kosten für Papier und Tinte/Toner. Produktion und Transport dieser Verbrauchsmaterialien hat auch negative Auswirkungen auf die Umwelt. Jede nicht ausgedruckte Webseite hilft die Papierverschwendung zu reduzieren und damit die Umwelt zu entlasten.

Benutzen sie statt dessen bitte den PDF-Download auf der Seite, die Sie drucken wollten.

Powered by "Unprintable Blog" für Wordpress - www.greencp.de