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Höchster Kaufkraft im Raum Hockenheim

11.04.06 (Reilingen)

Aktuellen Zahlen vorgestellt / 14 600 Euro für den freien Konsum
Zum viertel Mal und erstmals nach 1998 hat das Statistische Landesamt für das Jahr 2004 neue Daten zur ungebundenen Kaufkraft je Einwohner in Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Angaben liegen jetzt für alle rund 760 Gemeinden ab 3 000 Einwohnern im Südwesten vor. Danach standen jedem Einwohner des Landes nach Abzug von Lohn- und Einkommensteuern, Sozialversicherungsbeiträgen, Wohnkosten und Rücklagen für Ersparnisse im Jahr 14 600 Euro für den freien Konsum zur Verfügung. Dies entspricht monatlich etwa 1 200 Euro monatlich.Die so genannte „ungebundene Kaufkraft“ der Gemeinde Reilingen liegt nach Auskunft von Bürgermeister Walter Klein bei absolut 101,6 Millionen Euro. Je Einwohner ergibt sich hieraus ein Betrag von 14 481 Euro. Im Vergleich zum Pro-Kopf-Wert des Landes (= 100) beträgt die Kaufkraftkennziffer für Reilingen 99.
Die Kaufkraft der weiteren Gemeinden im Verwaltungsraum Hockenheim ist, bezogen auf die jeweilige Einwohnerzahl, jeweils geringer anzusetzen. Altlußheim erreicht mit 13 782 Euro je Einwohner (absolut 72,3 Millionen Euro) die Kaufkraftkennziffer 94. Neulußheim mit 13 978 Euro je Einwohner (absolut 90,3 Millionen Euro) die Kennziffer 96. Die Große Kreisstadt Hockenheim verfügt über eine ungebundene Kaufkraftsumme von 14 093 Euro je Einwohner (absolut 291,1 Millionen Euro), was einer Kennziffer von 97 entspricht.
Kaufkraftdaten sind gerade in der heutigen Zeit sehr gefragt. „Sie sind ein wichtiger Indikator zur Beschreibung der Standortqualität und für den Wohlstand der Bevölkerung in Kommunen, Kreisen sowie Regionen des Landes“, so das Reilinger Gemeindeoberhaupt. Angaben zur Kaufkraft seien zudem für den Einzelhandel und für das Dienstleistungsgewerbe von großem Interesse. Zugleich machte Walter Klein aber deutlich, dass es sich bei den vorgelegten Zahlen um reine statistische Werte handelt, um rechnerische Vergleiche anstellen zu können. In der Realität stünde manchem Bürger weitaus mehr Geld zur Verfügung, anderen dafür umso weniger. „Wenn der eine 1000 Euro hat und der andere nichts, dann haben beide statistisch gesehen jeweils 500 Euro.“ Also brauche sich auch niemand Gedanken darüber zu machen, wo die ihm zugewiesenen statischen Geldmengen abgekommen sind …

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