Kurpfalz Regional Archiv

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Ohne das Ehrenamt wäre die Gemeinschaft arm dran

21.03.06 (Reilingen)

Ehrungsabend der Gemeinde Reilingen / Verdiente Vereinsfunktionäre ausgezeichnet / Blutspender geehrt / Dank an Heinrich Schmitt für 100 Blutspenden
Herausragende Sportlerinnen und Sportler, aber auch die ehrenamtlich in den Vereinen Tätigen und langjährige Blutspender wurden jetzt im Rahmen des traditionellen Ehrungsabends durch die Gemeinde Reilingen besonders geehrt. In der Bühnenhalle der Fritz-Mannherz-Hallen würdigte Bürgermeister Walter Klein das breite ehrenamtliche Engagement in der Spargelgemeinde. „Das vielfältig kulturelle Leben in unserer Gemeinde wäre nicht nur ärmer, sondern zum Teil auch kaum realisierbar – und auf gar keinen Fall finanzierbar.“ Die Bevölkerung müsse dankbar sein, dass sich die freiwillige und ehrenamtliche Tätigkeit inzwischen nicht nur auf Freizeit und Sport beschränke, sondern nahezu alle Bereiche der Gesellschaft und auch des Staats umfasse. Soziale Aufgaben würden ebenso wahrgenommen wie das Wirken für Politik, Kultur, Justiz, Kirchen und Religionsgemeinschaften. Und der Dienst im Lösch- und Rettungswesen sei ebenso zu würdigen wie der Einsatz für Umwelt- und Naturschutz.
„Ein Ehrenamt zu übernehmen ist eine Frage der Ehre und nicht des Zwangs, aber auch eine Frage der Wertschätzung und Anerkennung durch die Gesellschaft“, verdeutlichte das Gemeindeoberhaupt die Situation. Daher müsse dem ehrenamtlich Tätigen deutlich gemacht werden, wie sehr man seinen freiwilligen Einsatz anerkenne. „Dies geschieht nicht, um sich von einer Verpflichtung freizukaufen, sondern um ihr gerecht zu werden.“
In diesem Sinne überreichte Bürgermeister Klein gemeinsam mit Siegfried Heim, dem Vorsitzenden der Kultur- und Sportgemeinschaft, die Auszeichnungen an die Reilinger Bürger, die oftmals im Stillen und Verborgenen ihre Aktivitäten für die Allgemeinheit erbracht hätten. „Wir wollen Ihnen zeigen, wie sehr wir Ihr Engagement schätzen, und wir wollen alle anderen damit zum Nachdenken – und möglichst auch zum Nachmachen anregen.
Mit der Ehrenplakette in Bronze wurden Doris Hermann, Siegmar Engelhardt, Uwe Menger, Otto Reeb, Klaus Grossmann, Hans Kollmannsperger, Peter Hancke, Iris Hofmann, Horst Schmeidl, Ralf Bräuninger, Ralf Brandenburger und Friedhelm Welk ausgezeichnet. Mit der Ehrenplakette in Silber wurde Heinz Scheuermann geehrt. Für ihre besondere Leistungen erhielten Käte Baumann, Christa Kief, Maria Weis, Gretel Weißbrodt, Richard Geißler, Günther Matjeka, Ernst Decker, Manfred Schleicher und Meinrad Ströhl die Ehrenplakette der Gemeinde Reilingen in Gold.
Besonders gewürdigt wurde im Rahmen des Ehrungsabends aber auch das beispielhafte Tun der Blutspender in der Spargelgemeinde. Sich mitmenschlich zu verhalten, gebe auch anderen die Chance, das Dasein als etwas Schönes und Großartiges zu erleben, würdigte Bürgermeister Klein das Verhalten der Blutspender. „Anderen alle Chancen einzuräumen und dazu beizutragen, dass sie sich ihre Lebensfreude erhalten können, ist ein schönes Ziel – und kann doch manchmal an einem seidenen Faden hängen.“ Alle Blutspender hätten vorbildliche Mitmenschlichkeit gezeigt, wofür ihnen der Dank und die Anerkennung der ganzen Bürgerschaft gebühre.
Gemeinsam mit dem DRK-Vorsitzenden Herbert Niheba überreichte der Bürgermeister die Ehrennadel in Gold für zehnmaliges Blutspenden an Klaus Dagenbach, Monika Damerow, Klaus Keppeler, Sabine Braun, Angelika Krämer, Natalja Mierzwa, Andreas Peter, Rita Schmuck, Jürgen Stroh und Paul Vögele. Die Ehrennadel in Gold mit Lorbeerkranz erhielten nach der 25. Blutspende Sylvia Brecht, Nanette Frey, Waltraud Machauer, Meinhardt Miersch, Wolfgang Schmeidl, Jürgen Schulz, Carmen Wekenborg und Brigitte Wendlik.
Für 50 Blutspenden wurden Udo Hild und Ludwig Markl ebenso mit der Goldenen Ehrennadel mit goldenem Eichenkranz ausgezeichnet wie Heinrich Schmitt, dem mit viel Beifall für 100-maliges Blutspenden besonders gedankt wurde.
Für die musikalische Umrahmung des Ehrungsabends sorgte das Jubiläumsorchester des Hohner-Akkordeon-Vereins unter der Leitung von Ernst Hoffmann.

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