Kurpfalz Regional Archiv

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Beliebter Treffpunkt im Herzen der Rennstadt

27.11.10 (Hockenheim)

„Hockenheimer Advent“ lockte einmal mehr viele Besucher aus nah und fern in die Budenstadt auf dem Marktplatz / Genußvolle Momente , wunderbare Gerüche und Klänge
Wer am vergangenen Wochenende über den Adventsmarkt auf dem Marktplatz bummelte, wurde von den wunderbaren Gerüchen und Klängen angelockt, wie sie nur in der Vorweihnachtszeit entstehen können: Da vermischte sich der Duft von frisch geschlagenen Tannen mit dem würzigen Bukett des dampfenden Glühweines, duftende Waffeln verströmten ihr Aroma und auch die Bratwürste auf dem Holzkohlengrill passten so richtig zur besonderen Stimmung dieser Traditionsveranstaltung. Auch in diesem Jahr lebte der „Hockenheimer Advent“ von seiner besonderen Atmosphäre, geprägt von der Lage zwischen Stadtkirche, Pestalozzischule, Stadthalle und der nahen Georgskirche. Wer während den drei Tagen durch die Budengassen rund um den gewaltigen, von vielen Kerzen beleuchteten Tannenbau gleich neben einer überdimensionalen Weihnachtspyramide aus der sächsischen Partnerstadt Hohenstein-Ernstthal spazierte, der stellte einmal mehr fest, dass dort an so besonderen Tagen das Herz der Rennstadt schlägt.
Vor allem in den Abendstunden drängten sich hier dann auch die Menschen, um die besondere Stimmung zu genießen. Das Angebot auf dem Marktplatz war gewohnt vielfältig und reichte von Schmuck- und Lederaccessoires, Geschenkartikeln oder Woll- und Handarbeiten bis hin zu Marionetten, Puppen und Spielwaren. Kunstgewerbe, Krippen und Töpferwaren wurden ebenso angeboten, wie auch ein reichhaltiger und wohlsortierter Büchertisch aufgebaut worden war.
Wen es mehr zu den leiblichen Genüssen zog, auch der hatte die Qual der Wahl. Das kulinarische Angebot reichte vom Kinderpunsch über Waffeln in allen Variationen bis hin zu heißen Maronis oder köstlichen Crêpes. Keine Frage, dass ob der pünktlich zum Hockenheimer Advent eingetroffenen Wintertemperaturen auch die verschiedenen Glühwein-Variationen einen großen Abnehmerkreis fanden. Und wer lieber mal ein mittelalterliches Metbier oder ein belgisches Glühbier kosten wollte, auch der konnte die entsprechenden Angebote finden.
Viele Besucher kommen aber auch deshalb immer wieder gerne zum Adventsmarkt nach Hockenheim, weil dieser stets mit einem vielfältigen Kulturprogramm verbunden ist. Damit hebt sich die Rennstadt noch immer wohltuend von vielen ähnlichen Veranstaltungen gleicher Art in der Region ab. So sorgten während des diesjährigen Weihnachtsmarkts einmal mehr nahezu alle Hockenheimer Bläserensembles, Orchester, Kapellen und Chöre für vorweihnachtliche Unterhaltung auf der Bühne mitten im Festgelände. Mehr etwas für das Auge war dagegen die Ausstellung „Künstler aus Hockenheim und Commercy im Dialog“ in der Pestalozzischule. Und wer sich etwas aus dem Trubel des Adventsmarktes zurückziehen wollte, dem wurden in der evangelischen Stadtkirche stille und meditative „Adventsüberraschungen“ mit ungewohnten Ein- und Aussichten geboten.
Für drei Tage fand das Leben der Rennstadt somit wieder einmal auf dem Marktplatz statt, der „Hockenheimer Advent“ war einmal mehr ein beliebter Treffpunkt von Freunden und Familien. Aus einem kurzen Besuch wurde meist ein längerer Aufenthalt, denn immer wieder traf man Bekannte oder Nachbarn. Und nichts war dann schöner, als bei einem würzig-dampfenden Glühwein zusammenzustehen, und die Düfte und die Lichter der Nacht auf sich wirken zu lassen.

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