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Frauen mitten in ihrem täglichen Leben

09.06.05 (Hockenheim)

Evangelische Frauengruppe „Feminale“ zeigt Ausstellung „Unser täglich Brot und mehr“ / Hockenheimer Frauen aus dem richtigen Leben
Mit einem ehrgeizigen Projekt stellt sich derzeit die neu gegründete evangelische Frauengruppe „Feminale“ in der Öffentlichkeit vor. Unter dem etwas zu lang geratenen Titel „Unser täglich Brot und mehr – Lebensmittel in der Hand von Frauen, dargestellt am Beispiel von Hockenheimer Frauen gestern und heute“ wird eine Fotoausstellung gezeigt, die kurzweilig zum Bummel durch die Generationen ebenso einlädt wie sie auch einen Spalt öffnet in die Frauengeschichte der Rennstadt. Im Mittelpunkt der im Kirchenraum ausgestellten Schwarz-Weiß-Fotos stehen vor allem Lebensmittel – und natürlich die Frauen, die sie seit Generationen, ja sogar seit Menschengedenken be- und verarbeiten.
Dabei wurde das Thema Lebensmittel sowohl als Nahrungsmittel, aber auch als Mittel zum Leben verstanden – ganz wie im christlichen Sinn wie das Brot und der Wein beim Abendmahl. „Die Verbindung zu Frauen wird damit hergestellt, da diese sowohl in der Familie, als auch in ihrer Berufstätigkeit oft mit Nahrungsmitteln zu tun haben“, erklärte Monika Buchmüller als Sprecherin der Frauengruppe während der Ausstellungseröffnung in der Stadtkirche am Marktplatz.
Dass die Werkschau so gut gelungen ist, ist vor allem der Hockenheimer Fotografin Daniela Marker zu verdanken. Sie hat nicht nur das richtige Augen für den entscheidenden Moment, sie hat vielmehr ein ganz besonderes Gespür für den winzigen Augenblick, wo Bilder beginnen, von selbst zu reden, wo Worte nahezu überflüssig werden. „Sie hat sich in unsere Gedankenwelt eingefunden und dabei unsere Ideen wunderbar umgesetzt“, so auch das Lob von Monika Buchmüller.
Wer die Ausstellung besucht, muss Zeit mitbringen, um die Fotos auf sich wirken – und sprechen – zu lassen. Es sind Hockenheimer Frauen in typischen Alltagssituationen zu sehen, nicht voyeurhaft, sondern mitten in ihrem täglichen Leben.
Zu sehen sind aber auch historische Fotos – vom Frühstück auf dem Feld in den 30er Jahren bis hin zum Milchwagen in den frühen 50-er Jahren.
Zu sehen ist die Ausstellung noch am Samstag, 18. Juni, 19 bis 22 Uhr, Sonntag, 19. Juni, nach dem Gottesdienst bis 12 Uhr, Samstag, 25. Juni, 10 bis 12 Uhr, sowie Sonntag, 26. Juni, 13 bis 16 Uhr. Führungen für Gruppen können auch zu anderen Zeiten vereinbart werden (Telefon Pfarramt 94550).

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