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* Kulturelle Vielfalt soll Veranstaltungsprogramm beleben

29.01.09 (Reilingen)

Der Slogan „Kultur im Dorf – Dorfkultur“ soll zu einem regionalen Markenzeichen werden / Kulturkreis sucht noch kreative Köpfe
Die kulturelle Vielfalt in Reilingen soll zukünftig noch deutlicher als bisher im Veranstaltungskalender der Spargelgemeinde hervorgehoben werden. Der Versammlung der Kultur- und Sportgemeinschaft sprach sich bei der Terminvorstellung ebenso dafür aus wie jetzt der Kulturkreis anlässlich seiner Sitzung im Rathaus. „Wir haben auf das Jahr gesehen so viele Veranstaltungen kultureller Art, die es verdienen, in einem eigenen Kulturkalender hervorgehoben zu werden“, so die Vorsitzende der Kultur- und Sportgemeinschaft, Sabine Petzold. Unter dem Slogan „Kultur im Dorf – Dorfkultur“ wird es zukünftig aber nicht nur einen eigenen Veranstaltungskalender geben, sondern auch Druckwerke, Plakate und Ankündigungen sollen unter dieser Überschrift auf das reichhaltige kulturelle Angebot in Reilingen hinweisen. Damit alles aus einem Guss ist, erhalten die Vereine und sonstige Veranstalter nicht nur entsprechend einheitliche Druckvorlagen, sondern auch erweiterte Werbemöglichkeiten im neuen Internet-Veranstaltungskalender unter www.reilingen.de. „Uns muss es gelingen, die verschiedenen Medien vor Ort und in der Region so zu vernetzen, dass eine möglichst breitschichtige Darstellung des Reilinger Kulturprogramms die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar anspricht“, erläuterte das für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständige KuSG-Vorstandsmitglied Otmar Geiger die im kleinen Kreis erarbeiteten Zielvorstellungen. Die Mitglieder des Kulturkreises waren sich aber auch einig, das Jahresprogramm durch weitere Veranstaltungen zu bereichern. Diese sollen keine Konkurrenz für das umfangreiche Angebot der örtlichen Vereine sein, sondern eine Ergänzung. So will der Kulturkreis gezielt solche Veranstaltungen anbieten, die zum Image der Spargelgemeinde passen – und nicht einfach die Programme der umliegenden Gemeinden kopieren. „Reilingen braucht eine eigene Note“, so Andrea Ballreich, im Rathaus Ansprechpartnerin für Kulturveranstaltungen. So will man das Konzept der „Dorfkultur“ weiter ausweiten und sucht dazu noch interessierte Bürgerinnen und Bürger für die Mitarbeit im Kulturkreis. „Je mehr Reilinger sich engagieren, um so abwechslungsreicher kann das Programm werden“, freut sich die KuSG-Vorsitzende auf neue und möglichst vielseitige Ideen. Da es im Ort inzwischen für Kulturveranstaltungen aller Arten das passende Raumangebot gibt, dürfte es nach Auffassung der bisherigen Kulturkreis-Aktiven keinen Grund geben, irgendein Programmangebot nicht durchführen zu können. Ob nun eine Kunstausstellung im kleinen Rahmen, eine Lesung in der historischen Umgebung des Heimatmuseums, ein Kirchenkonzert oder eine Großveranstaltung in den Fritz-Mannherz-Hallen – Reilingen will die kulturellen Angebote nicht neu erfinden, sondern bewusster und regionalbezogener umsetzen. „Ob unser Schwerpunkt nun zukünftig auf Mundart, Theater oder konzertante Ereignisse liegen wird, ist zunächst zweitrangig. Hauptsache die Mischung stimmt und den Meschen macht das Reilinger Kulturangebot Spass.“ Für Sabine Petzold und ihre Mitstreiter nicht nur eine interessante Aufgabe, sondern auch eine Herausforderung im Hinblick auf das 725-jährige Gemeindejubiläum in zwei Jahren. Zunächst ins man aber hoffnungsfroh, den neuen Kulturkalender spätestens Mitte Februar der Öffentlichkeit vorstellen zu können. (og)

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