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* Straße zum südlichen Ortsrand wird gepflastert

19.06.07 (Reilingen)

Gemeinderat stimmt Neugestaltung der Wörschgasse zu / Sanierungsgebiet „Ortskern Reilingen II“ wird um weitere sechs Grundstücke erweitert / Fußbodensaierung in den Mannherz-Hallen
Im Rahmen der Ortskernsanierung „Reilingen II“ ist die Neugestaltung der Wörschgasse vorgesehen. Die vom Planungsbüro WSW Kaiserslautern erarbeiteten drei Gestaltungsvarianten sehen alle den Straßenraum als Mischverkehrsfläche mit Parkmöglichkeiten vor. Dabei wurden vorhandene Ein- und Ausfahrten sowie Eingänge ebenso beachtet wie der Begegnungsfall von landwirtschaftlichem Fahrzeug und Pkw. „Um eine bessere Straßenführung zu gewährleisten, wird teilweise der Erwerb privater Grundstücksflächen notwendig“, teilte Bürgermeister Walter Klein der Ratsversammlung mit.
Trotz der drei Varianten hatte der Gemeinderat keine Probleme mit der Entscheidung über die Umgestaltung der Wörschgasse. Man sprach sich dafür aus, die rund 130 Meter lange Straße zwischen Hauptstraße und südlichem Ortsrand auf ganzer Breite in Pflasterbauweise umzugestalten. Eine geteerte Fahrbahn wäre zur Überraschung aller Sitzungsteilnehmer und Zuhörer teuerer ausgefallen. Im Sinne der Verkehrsberuhigung sollen zukünftig die Parkmöglichkeiten abwechseln auf beiden Straßenseiten in Längsrichtung ausgeführt werden. Die Kosten für diese Baumaßnahme liegen bei 98344,44 Euro, die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2008 bereitgestellt.
Im weiteren Verlauf der öffentlichen Sitzung stimmten die Ratsmitglieder einstimmig dem Vorschlag von Bürgermeister Klein zu, das Sanierungsgebiet „Ortskern Reilingen II“ um weitere sechs Grundstücke zu erweitern. Grund dafür ist das Interesse von Anwohnern im Bereich der Unteren Hauptstraße 2 bis 12, die an förderfähigen Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowie Abbrucharbeiten interessiert seien. „Die geplante räumliche Erweiterung dient der Erreichung der Sanierungsziele“, hatte zuvor das Gemeindeoberhaupt die räumliche Erweiterung befürwortet, zumal eine funktionale Anbindung an das bestehende Sanierungsgebiet gegeben sei. Klein machte in diesem Zusammenhang deutlich, dass die Maßnahme innerhalb des projektierten Bewilligungszeitraums bis Ende 2012 planmäßig verlaufe. „Es ist derzeit davon auszugehen, dass die zur Verfügung stehenden Fördermittel ausreichen, um die wesentlichen Sanierungsziele zu erreichen.“ Derzeit stehen von den bewilligten 1,3 Millionen Euro noch rund eine Million Euro zur Verfügung.
Zustimmung im Gemeinderat fanden auch die dringend notwendigen Bodenbelagsarbeiten in den Fritz-Mannherz-Hallen, die für rund 56000 Euro an ein Mannheimer Spezialunternehmen vergeben wurden.
Ehe das Ratsgremium seine Sitzung mit einem nichtöffentlichen Teil fortsetzte, sprachen sich die Gemeinderäte einstimmig für die Annahme von Spenden in Höhe von 2200 Euro aus. Der Betrag ist für die noch zu erstellende Großplastik „Hände“ vor der Friedrich-von-Schiller-Schule vorgesehen. (og)

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