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Unold AG – eine Hockenheimer Erfolgsgeschichte

02.04.06 (Hockenheim)

ESGE-Zauberstab erfolgreichstes Produkt / Nudelmaschine und Brotautomat /Fernsehkoch Johann Lafer als Zugpferd / Neue innovative Produkte
Der bekannte Sternekoch Johann Lafer benutzt ihn regelmäßig in seinen TV-Kochsendungen, viele Berufsköche schätzen seine mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten und über 1,5 Millionen zufriedene Kunden können sich die Küchenarbeit ohne ihn einfach nicht mehr vorstellen: der ESGE-Zauberstab gehört seit 52 Jahren zu den beliebtesten Küchengeräte in Europa.Eng verbunden mit der Geschichte dieses Klassikers ist die seit 1982 in Hockenheim ansässige Unold AG. Ein Familienunternehmen, das bereits in zweiter Generation geführt, zu den besonders erfolgreichen Unternehmen im Hockenheimer Industriegebiet Talhaus zählt.
Ein Blick in die Firmengeschichte verrät, dass am 1. September 1966 Friedrich Unold im hessischen Offenbach eine Einzelfirma gründet, um den Vertrieb elektrotechnischer Produkte namhafter Firmen zu übernehmen. Bereits ein Jahr später übersiedelt die Firma nach Mannheim. Neben weiteren Vertretungen wird auch eine Service- und Reparaturabteilung, sowie ein Auslieferungslager eingerichtet. Die Kombination von Vertretung, Auslieferung und Service trägt maßgeblich zum Erfolg und zu kontinuierlich steigenden Umsätzen bei. Als die Räumlichkeiten in Mannheim zu klein werden, wird 1982/83 das Unternehmen nach Hockenheim verlagert. In der Duttweiler Straße, ganz in der Nähe zum damaligen Massa-Markt, wird ein eigenes Lager- und Verwaltungsgebäude mit einer großen Kundendienstwerkstätte bezogen. 1990 übernimmt die Unold GmbH den Alleinvertrieb und Kundenservice des bekannten Schweizer Stabmixers ESGE-Zauberstab für ganz Deutschland. Zwei Jahre später werden erstmals unter der eingetragenen Marke UNOLD electro Elektrohaushaltsgeräte im Markt eingeführt und in über zehn Handelsvertretungen verkauft. Und inzwischen wurde der Vertrieb auch auf ganz Österreich ausgeweitet.
Ein weiterer Expansionsschritt erfolgt im Jahre 1998: Die anhaltend positive Entwicklung macht den Neubau eines großzügigen Verwaltungs- und Lagergebäudes mit 2300 Quadratmeter Nutzfläche nötig.
Im Jahr des Umzugs in die Mannheimer Straße in Hockenheim-Talhaus startet auch die erfolgreiche Partnerschaft mit dem bekannten Fernsehkoch Johann Lafer. Als überzeugter Nutzer des ESGE-Zauberstabs setzt er sich für die Marke ein und wirbt mit der Johann Lafer-Edition für das Gerät. Und aus dem Programm UNOLD electro nimmt er den nicht minder bekannten Nudelmeister, eine vollautomatische Nudelmaschine, in seine Edition auf.
Bedeutsam die Ereignisse im Jahr 2002: Nachdem Firmengründer Friedrich Unold aus gesundheitlichen Gründen bereits 1993 aus dem Unternehmen ausgeschieden war, gibt dessen Ehefrau Gisela die Geschäftsleitung des Familienbetriebs an die nächste Generation ab. Um das Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich zu positionieren, wird die Umwandlung der Unold GmbH in die (noch) nicht börsenorientierte Unold AG vollzogen. Die Firmenanteile bleiben dabei im Familienbesitz, Michael Unold, Yvonne Unold-Grabaum und Michael Grabaum werden zur Geschäftsführung in den Vorstand der Aktiengesellschaft berufen. Als Aufsichtsratsvorsitzende ist Gisela Unold bis heute mit dem Familienunternehmen verbunden, ebenso Claudia Unold, die wie Peter Berberich dem Aufsichtsrat angehört. Der Unternehmensgründer Friedrich Unold verstarb im November 2005, erlebte aber noch die Übernahme einer weiteren Vertriebspartnerschaft für eine Schweizer Premium Produktreihe. Seit Februar 2005 zeichnet sich das Hockenheimer Unternehmen für den deutschen Generalvertrieb der Haarpflegegeräte der Marke Valera verantwortlich. Die Produkte des Haarspezialisten aus Ligornetto ergänzen die Angebotsvielfalt der Unold AG, die mit ihren Edelstahl-Wasserkochern zu den Marktführern in Deutschland gehört. Die rund 86 000 verkauften Brotback-Automaten zeugen von einem nicht minder erfolgreichen Produkt. Rekordverdächtig unter den Novitäten ist für das Team in Hockenheim aber allen voran ein Produkt: das Flying Raclette. Bei dem zum Patent angemeldeten Designerstück ist der Mix aus futuristischem Aussehen und solider Technik perfekt gelungen. Klein und fein präsentiert sich das neue multifunktionale Elektro-Fondue.
Mit vielen weiteren innovativen Produkten will die Unold AG auch in diesem Jahr ihre ganz persönliche Erfolgsgeschichte fortschreiben. Dies sicher die inzwischen 30 Arbeitsplätze in Hockenheim, sowie der sechs Mitarbeiter in Hongkong, die für die Produktüberwachung und Warenkontrolle zuständig sind.
Die Unold AG steht heute für Top-Produkte und den vorbildlichen Einsatz des gesamten Teams um die Familie Unold. „Konsequente Sortimentspflege, innovative Vertriebsideen und eine ausgeprägte Kundenorientierung tragen Früchte“, gibt sich Michael Unold zuversichtlich, die positive und erfolgreiche Entwicklung des Hockenheimer Familienunternehmens fortzuführen.

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