* Wunderkind zu Gast beim Fürstbischof von Speyer

Auch in Bruchsal machten die Mozarts Station / Zahlreiche Veranstaltungen erinnern 2013 an Mozart / „Wunderkindreise“ des siebenjährigen Wolfgang Amadeus Mozart jährt sich zum 250. Mal

Berühmte Reisende bezogen im Sommer 1763 gegenüber der Bruchsaler Stadtkirche, im damaligen Gasthaus „Zum Riesen“, für zwei Nächte ihr Quartier: Während der sogenannten Wunderkindreise von Wolfgang Amadeus Mozart machte die Familie des erst siebenjährigen jungen Musikers in der damaligen Residenzstadt der Speyerer Fürstbischöfe Station. Vater Leopold besuchte das barocke Schloss und lobte dessen Inneneinrichtung als „unbeschreiblich reitzend und kostbar, daß man nichts angenehmeres sehen kann“. Die Wunderkindreise führte die Familie Mozart an manchen Fürstenhof in ganz Europa; Bruchsal war einer davon. Continue reading

Verschwenderischer Rokokofürst eines bescheidenen Fürstbistums

Kardinal Franz Christoph von Hutten, Fürstbischof von Speyer, wurde vor 300 Jahren geboren / Prachtvolle Residenz in Bruchsal / Absoluter Herrscher träumte von einem „immerwährenden Speyer“
Am 6. März 2006 wäre Franz Christoph von Hutten, 1743 bis 1770 Fürstbischof von Speyer, 300 Jahre alt geworden. Als Nachfolger des Kardinals Damian Hugo von Schönborn, der die Residenz der Fürstbischöfe nach immerwährenden Streitereien mit dem Rat der Freien Reichsstadt Speyer nach Bruchsal verlegt und das Schloss erbaut hatte, gab Franz Christoph von Hutten die prunkvollen Rokokodekorationen im Innern in Auftrag. Und dem Bruchsaler Stadtbild verlieh er zudem das anspruchsvolle Gepräge einer fürstbischöflichen Residenz. Continue reading