Kurpfalz Regional Archiv

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Grillhütte kostet 160.000 Euro mehr als geplant

22.03.11 (Reilingen)

Kosten steigen um rund 40 Prozent / Ansteig der Baukosten, höherer Wärmeschutz und unerwarteter Flugsand als Hauptgründe für Preisanstieg
Um mit dem Bau einer als Bürgerbegegnungs- und Veranstaltungsstätte ausgeführten Grillhütte am Heidelberger Weg im Gemeindewald endlich mit den Bauarbeiten beginnen zu können, wurden die Aufträge für die ersten Gewerke mit einem Volumen von rund 300.000 Euro vergeben. In diesem Zusammenhang teilte Bürgermeister Walter Klein der Ratsversammlung mit, dass mit unerwarteten Mehrkosten von rund 160.000 Euro zu rechnen sei. Begründet wurde der rund 40-prozentige Anstieg der Kosten mit den Preissteigerungen im Baugewerbe, einem höheren Wärmeschutz als noch im Planungszeitraum vorgeschrieben sowie einem nicht erwarteten Bodenaustausch wegen über 40 Zentimeter Flugsand im Baubereich. Um den Neubau noch in diesem Jahr wegen der befristet zugesagten Zuschüsse abschließen zu können, wird der Bau zudem mit Fertigteilen ausgeführt. Mit der Mehrheit von CDU und Freien Wählern bei Enthaltung der FDP-Fraktion und vier Gegenstimmen der Sozialdemokraten am Ratstisch wurde dem Verwaltungsvorschlag letztendlich mehrheitlich entsprochen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurde zudem der Gebührenmaßstab für die Niederschlagswassergebühr bei der Einführung einer gesplitteten Abwassergebühr bestimmt. Außerdem erspart der Wechsel des Gaslieferanten der Gemeinde jährlich rund 19.500 Euro an Energiekosten für die öffentlichen Gebäude. Zudem beteiligt sich die Gemeinde an einer Bündelausschreibung, um auch die Kosten für den kommunalen Strombedarf sowie für den Betrieb und die Instandhaltung von Straßenbeleuchtungsanlagen zu senken.
Aus nichtöffentlicher Sitzung gab Bürgermeister Walter Klein zudem bekannt, dass für das neue, schon lange geplante Spiel-, Sport- und Freizeitzentrum „Nachtwaid“ ein Gestaltungsvorentwurf erstellt werden soll, um die möglichen Kosten zu ermitteln. Zugleich machte das Gemeindeoberhaupt deutlich, dass das Großprojekt aber erst zu realisieren sei, wenn sich die Haushaltslage „wesentlich“ gebessert habe.

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