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Lagerhalle im Bauhof muss dringend saniert werden

21.06.05 (Reilingen)

Reilinger Gemeinderat tagte öffentlich / Auftragsvergaben für Umbau, Sanierung und Neubau des Feuerwehrgerätehauses

Die Lagerhalle des Reilinger Bauhofs muss dringend saniert werden. Dies teilte Bürgermeister Walter Klein am Montagabend während der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats mit. An der Halle, die vorwiegend zur Einlagerung von Streusalz und Sand sowie zur jährlichen Tabakverwiegung genutzt wird, seien massive Setzungen mit Rissen und Fundamentabrisse festzustellen. Da es sich bei den Rissen um komplette Abrisse vom Mauerwerk zu den Betonbauteilen sowie um Abrisse der Fundamentbalken handelt, habe der gefährdete Bereich, so der Bürgermeister weiter, inzwischen aus Sicherheitsgründen abgesperrt werden müssen. Da auch in anderen Bereichen der Halle Risse festgestellt worden seien, müsse die Halle unbedingt saniert werden. Angesprochen auf den Grund für die Schäden nannte Bürgermeister Klein eine nicht fachgerechte Gründung der Fundamente beim Bau der Halle.
Der von der Gemeindeverwaltung hinzugezogene Architekt Eberhard Vögele erstellte inzwischen zusammen mit einem Statiker eine Kostenschätzung für die Sanierung der Lagerhalle. Diese beläuft sich nach Aussage des Architekten auf etwa 22 000 Euro. Für Gemeinderat Peter Schell (FDP) ein Betrag, für den auch die Neuerstellung einer Lagerhalle möglich wäre. Daher schlug er vor, die Halle komplett abzureißen und diesen Teil des Bauhofs in das Neubaugebiet „Nachtwaid“ einzubeziehen. Als Baufläche für eine neue Lagerhalle schlug der Landwirtschaftsmeister den Bereich der alten Kläranlage vor.
Eine Idee, die grundsätzlich auch die Freien Wähler für interessant hielten. Der Vorschlag von Bürgermeister Klein, die Möglichkeiten eines Neubaus an anderer Stelle zu überprüfen und dann erst eine Entscheidung zu treffen, fand schließlich die Mehrheit des Gemeinderats.
Zustimmung am Ratstisch auch für die Auftragsvergaben der Betonwerkstein- und Bodenklinkerarbeiten (58 681 Euro), der Schlosserarbeiten (54 621 Euro) und der Malerarbeiten (32 857 Euro) für den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses. Außerdem stimmte der Gemeinderat zu, für die Anschaffung von Spinde, Tische, Stühle und Bänke sowie für das Kommandantenbüro und die Funkzentrale den entsprechenden Auftrag in Höhe von 41 274 Euro zu vergeben.
Um sich einen Überblick über den aktuellen Kostenstand machen zu können, werden auf Wunsch des Gemeinderats Bürgermeister Walter Klein und Architekt Harald Bender in der kommenden Gemeinderatssitzung einen aktuellen Sachstandsbericht vorlegen.
Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden schließlich die Verrechnungssätze für Bauhofarbeiter, Gemeindefahrzeuge und Betriebsgeräte neu festgesetzt, außerdem einer neuen Gebührensatzung für die Obdachlosen- und Flüchtlingsunterkunft im Alten Rottweg zugestimmt. Demnach müssen die Bewohner der 46 Ein-Zimmer-Wohnungen zukünftig eine Monatsgebühr in Höhe von 250 Euro an die Gemeinde Reilingen zahlen, bei kürzerer Belegung 8,33 Euro pro Tag.
Am Ende der öffentlichen Sitzung war noch zu erfahren, dass die beliebte Rentnerhütte am Heidelberger Weg im Reilinger Gemeindewald geschlossen werden musste und die bisherige Bewirtschaftung eingestellt wurde. Der bisherige Betreiber der Hütte wurde zudem aufgefordert, diese in ihren ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Genauere Hintergründe für diese Entscheidung der Gemeindeverwaltung wurden während dem öffentlichen Sitzungsteil jedoch nicht weiter bekanntgegeben.

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