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Wasserverbrauch erstmals wieder zurückgehend

17.03.11 (Neulußheim)

Zweckverband „Wasserversorgung Südkreis Mannheim“ tagte in Neulußheim / 52.096 Kubikmeter  Wasser weniger als im Jahr zuvor verbraucht / die vier Hauptpumpen werden nach 40-jähriger Laufzeit erneuert / Wasserversorgung gesichert
Der Wasserverbrauch im Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim hat nach Jahren der kontinuierlichen Zunahme im Jahr 2010 erstmals abgenommen.  „Insgesamt wurden knapp 2,26 Millionen Kubikmeter Trinkwasser an die Haushalte im Verbandsgebiet abgegeben“, teilte Reilingens Bürgermeister Walter Klein als Vorsitzender des Zweckverbandes „Wasserversorgung Südkreis Mannheim“ der Verbandsversammlung mit. Dies seien 52.096 Kubikmeter weniger als im Jahr zuvor.
Oberbürgermeister Dieter Gummer (Hockenheim), die Bürgermeister Hartmut Beck (Altlußheim) und Gunther Hoffmann (Neulußheim) sowie die in diesem Gremium vertretenen Stadt- und Gemeinderäte aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft waren im Saal des „Hauses der Feuerwehr“ in Neulußheim zur öffentlichen Frühjahrssitzung zusammengekommen.
Der Rückgang des Wasserverbrauchs in Höhe von 2,25 Prozent betrifft alle vier Mitgliedsgemeinden. Von dem im Verbandswasserwerk in Reilingen geförderte und nach entsprechender Aufbereitung in das Wasserleitungssystem eingespeiste Trinkwasser entfielen etwas mehr als 1,25 Millionen Kubikmeter (minus 0,5 Prozent) auf die Rennstadt, die mit ihren knapp 21.000 Einwohnern sowie den vielen Industrie- und Gewerbebetrieben mit 55,47 Prozent zugleich der größte Verbraucher im Verbandsgebiet ist.
Den zweithöchsten Verbrauch hatten 2010 die Reilinger mit 374.527 Kubikmeter (minus 2,2 Prozent), gefolgt von Neulußheim mit 311.930 Kubikmeter (minus 4,3 Prozent) und Altlußheim, wo 301.340 Kubikmeter Wasser durch die Leitungen liefen (minus 7,1 Prozent). Auffallend dabei der deutliche Rückgang der Verbrauchszahlen für Altlußheim und Neulußheim, wo noch 2009 ein Anstieg des Wasserverbrauchs um 27.350 Kubikmeter beziehungsweise 12.640 Kubikmeter Wasser verzeichnet worden war.
Um auch zukünftig den Raum Hockenheim optimal mit Frischwasser versorgen zu können, sind in diesem Jahr einige dringend anstehende Investitionen vorzunehmen. So wird für den Brunnen 4 noch im April für 9.287,95 Euro eine Regenerierung vorgenommen, außerdem wird dessen Verrohrung erneuert. Dafür genehmigte die Verbandsversammlung die dafür erforderlichen Edelstahlarbeiten in Höhe von 23.562,24 Euro. Erneuert werden müssen auch die vier Hauptpumpen im Wasserwerk, die inzwischen seit über 40 Jahren im Einsatz sind. Einstimmig wurde dafür der Auftrag an ein Spezialunternehmen vergeben. Der Angebotspreis beläuft sich hier inklusive einem Wartungsvertrag auf 68.954,95 Euro. Die Arbeiten sollen nach der Sommerzeit im Oktober vorgenommen werden. Die Verbandsleitung rechnet für die Pumpen mit einer Lieferzeit von rund sechs Monaten.
Um die zuletzt stark gestiegenen Energiekosten für das Wasserwerk in Reilingen zu senken, soll zum 1. Mai 2011 der Gasliefervertrag neu abgeschlossen werden. Da ob der derzeit stark schwankenden Preise noch nicht alle Angebote vorlagen, beauftragte die Versammlung die Verbandsleitung, mit dem ermittelten kostengünstigsten und leistungsfähigsten Anbieter einen entsprechenden Vertrag abzuschließen.
Am Ende des öffentlichen Teils der Sitzung hatte Verbandsvorsitzender Walter Klein einmal mehr eine positive Nachricht parat: „Wir können den Menschen im Verbandsgebiet auch in diesem Jahr eine sichere Wasserversorgung garantieren.“ Dennoch wäre es wichtig, auch weiterhin im Sinne zukünftiger Generationen mit dem zur Verfügung stehenden Wasser sparsam und bewusst umzugehen.

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