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Zukünftig wieder ein Nachtumzug der Narren und ein Historienfest in der Spargelgemeinde

19.07.12 (Reilingen)

Sitzung der Kultur- und Sportgemeinschaft / Weichen für kommende Großveranstaltungen gestellt / Vorbereitungen für das Straßenfest fast abgeschlossen / Bierpreis bleibt unverändert
Nach dem an Veranstaltungen reichen und für alle arbeitsintensivem Jubiläumsjahr 2011 wollen die Reilinger Vereine das zweite Halbjahr 2012 nun etwas ruhiger angehen, um sich dann mit neuem Schwung zukünftigen Aktivitäten widmen zu können. Anlässlich der Sitzung der Kultur- und Sportgemeinschaft in den „Kurpfalzstuben“ wurden der Versammlung am Dienstagabend bereits zwei konkrete Projekte vorgestellt. Dank der Erfolge und guten Erfahrungen bei der Premiere im Festjahr werden in den kommenden Jahren sowohl der Nachtumzug der Narren als auch ein Historienfest eine Fortsetzung finden. Während der Termin für das nächtliche Fastnachtsspektakel in den Straßen der Spargelgemeinde noch nicht genau feststeht, wird man sich vom 19. bis 21. Juli 2013 auf ein Markttreiben und Lagerleben rund um die Burg Wersau freuen dürfen. Da bei solchen Großveranstaltungen die Aufgaben auf möglichst viele Schultern verteilt werden sollen, luden Bürgermeister Walter Klein und der Vorsitzende des Karnevalvereins, Bernd Biedermann, dazu ein, bei der Vorbereitung des Nachtumzuges der Narren aktiv mitzuarbeiten. Da die Vorbereitungszeit für das kommende Jahr recht knapp ist, und viele Vereine und Gruppen bereits anderswo unter Vertrag seien, soll sich voraussichtlich erst im Jahr 2014 wieder ein großer närrischer Lindwurm durch Reilingen bewegen. Offen ließ man zunächst aber die Entscheidung, im kommenden Jahr mit einer Veranstaltung im kleineren Rahmen zu beginnen.
Nahezu abgeschlossen sind bereits die Vorbereitungen für das beliebte Reilinger Straßenfest, das in diesem Jahr zum 32. Mal rund um das Franz-Riegler-Haus gefeiert werden wird. Wie in den vergangenen Jahren werden Vereine, Gruppen und Institutionen in ihren Zelten und Schänken, sowie an ihren Ständen zu Speisen und Getränken einladen. Die Vielfalt der Angebote ist weithin bekannt und wird auch in diesem Jahr zu einem kulinarischen Bummel einladen. Stolz ist man in der Spargelgemeinde auf das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, sowie weitere kulturelle und sportliche Angebote im Festgelände. Zahlreiche Mitglieder der Kultur- und Sportgemeinschaft sagten während der Sitzung einmal mehr ihre Unterstützung für die Durchführung der Traditionsveranstaltung zu, so dass es am Samstag, 8. September, ein schönes Fest der Dorfgemeinschaft geben dürfte. Beschlossen wurde von den Vereinsvertretern aber auch, den Bierpreis nicht zu erhöhen. So wird das offene Bier in 0,4 Liter-Gläsern bei allen Anbietern im Festgelände 2,30 Euro kosten, Spezial- und Flaschenbiere sind aber von der Preisbindung ausgeschlossen. Festgelegt wurden aber auch die Preise für eine Tasse Kaffee (ein Euro), Kuchen (1,20 Euro) und Torten (1,50 Euro). Alle anderen Preiskalkulationen bleiben den einzelnen Teilnehmern des Straßenfestes vorbehalten.
Ordnungsamtsleiter Wolfgang Müller und Feuerwehrkommandant Mike Supper nutzten die Sitzung zugleich, um auf die geltenden Vorschriften für Hygiene, die Nutzung von Flüssiggasgeräten und den vorbeugenden Brandschutz hinzuweisen. Außerdem wurde zu einem Seminar für den richtigen Umgang mit Feuerlöschern eingeladen. Dieses wird im August noch vor dem Straßenfest von der Reilinger Feuerwehr für alle Vereinsvertreter durchgeführt.
Am Ende der Sitzung wies die Vorsitzende der Kultur- und Sportgemeinschaft, Sabine Petzold, auf die Möglichkeit für Sportvereine hin, im Rahmen des Kooperationsprogramm Sportvereine-Kindergärten Zuschüsse für Aktionen zu bekommen. Und Bürgermeister Walter Klein informierte die Vereinsvertreter über die geplanten Neuregelungen in Sachen Brandschutz in den Fritz-Mannherz-Hallen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Gemeinderats könnte in klar beschriebenen Fällen auf die kostenpflichtigen Sicherheitswachdienste verzichtet werden. So komme es zukünftig bei der Notwendigkeit einer Brandschutzwache nicht mehr auf die Personenzahl an, sondern auf die verwendeten Materialien und mögliches offenes Feuer auf der Bühne oder im Saal.

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