Kurpfalz Regional Archiv

Geschichte(n) und Brauchtum aus der (Kur-)Pfalz

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Eine Region – und ihre historische Bedeutung

14.11.19 (Allgemein)

kurpfalz_karte
In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!

Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren.

Bitte beachten Sie, dass unser Projekt derzeit noch keine tagesaktuelle Berichterstattung bietet, sondern lediglich eine – wenn auch umfangreiche – Sammlung von Texten, Fotos, Karten und andere Informationen zu Geschichte und Brauchtum in der Kurpfalz, der Freien Reichsstadt Speyer sowie des Fürstbistums Speyer ist.

Die Textsammlung wird laufend erweitert, eine Mediathek derzeit aufgebaut!

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Die Kosten des Theaterbaus explodieren

18.12.19 (Burgen & Schlösser)

Rokokotheater im Schloss Schwetzingen ein kostbarer Ort
Überraschung zum Jahreswechsel: Am 30. Dezember 1752 stellte man fest, dass die Kosten für den Bau des Schlosstheaters um knapp 400 Prozent gestiegen waren – innerhalb von sieben Monaten! Das berühmte Rokoko-Theater ist eines der Gebäude am nördlichen Zirkelbau im Schlossgarten Schwetzingen. Die Geschichte hört sich ganz aktuell an – und gehört doch ins 18. Jahrhundert, als in Schwetzingen noch Kurfürst Carl Theodor seine Sommer verbrachte. Nicolas de Pigage (1723–1796), in Lothringen geboren, war der Architekt des Schlosstheaters. Er studierte in Paris an der Académie Royale d’Architecture. Nach Aufenthalten in Frankreich, England, Italien und den Niederlanden kehrte Pigage in seine Heimatstadt Lunéville zurück. Hier war er vermutlich für den polnischen Exilkönig Stanislaus I. Leszczynski tätig. Auf Empfehlung kam Pigage 1749 als „Intendant dero Gärthen und Wasserkünste“ in die Kurpfalz, um für Kurfürst Carl Theodor den Neubau von Schloss Schwetzingen zu planen. Dieser wurde aber zugunsten der Errichtung von Schloss Benrath bei Düsseldorf aufgegeben.
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Meisterwerke in Schloss Bruchsal

22.05.17 (Burgen & Schlösser, Forschung & Archäologie)

SchreibsekretärDie Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zeigen herausragende Kunstwerke des 18. Jahrhunderts
Das Schloss war schon zu Zeiten der Fürstbischöfe von Speyer berühmt für Rang und Kostbarkeit seiner Ausstattungen. Mit den 17 Schlossräumen, die nun seit Mai wieder eingerichtet sind, ist der Glanz in die ehemalige fürstbischöfliche Residenz zurückgekehrt. Prominentes Stück: Der Schreibschrank des Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten. Dieser beeindruckt zum einen durch seine Größe – dann aber auch durch den enormen Reichtum seines Schmucks. Besonders auffällig ist die perspektivische Einlegearbeit im Oberteil des zweiteiligen Möbels: Die beiden breiten Türflügel ergänzen sich zu einem suggestiven Blick in eine barocke Architektur von großer Tiefe. Für dieses Meisterwerk der Einlegekunst kamen – neben verschiedenen und teilweise auch gefärbten Holzarten auch so kostbare Materialien wie schimmerndes Perlmutt, Schildpatt und Elfenbein zum Einsatz. Weiterlesen »

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Der alte Glanz ist zurückgekehrt

03.05.17 (Burgen & Schlösser)

ThronsaalDas im zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörte Bruchsaler Schloss bietet nach 70-jähriger Wiederherstellung einen suggestiven Blick in die Geschichte der einstigen Residenz der Fürstbischöfe von Speyer
Darauf haben viele Menschen mit Sehnsucht gewartet: Seit dem Wochenende vom 1. Mai ist die Beletage von Schloss Bruchsal wieder geöffnet. 17 Prunkräume mit kostbarer Ausstattung ergeben ein eindrucksvolles Bild vom barocken Schloss der Fürstbischöfe – und nicht nur das: Sie ergänzen sich nun wieder zu einem suggestiven Blick in die Geschichte der einstigen Residenz der Fürstbischöfe von Speyer. Die festliche Eröffnung bildete zugleich den Abschluss der 70-jährigen Wiederherstellung des im Krieg weitgehend zerstörten Bruchsaler Schlosses. Weiterlesen »

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Dom zu Speyer wurde später geweiht

10.11.16 (Forschung & Archäologie, Kirchen & Klöster, Museen & Archive)

bleitafelHistorische Grab-Bleitafel Grundlage für die Neudatierung
Der Kaiserdom in Speyer ist später geweiht, als bisher angenommen. Bisher wird eine erste Dom-Weihe auf das Jahr 1041 datiert. Jetzt widerlegt modernste Technik dieses Datum. Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben mit Hilfe eines 3D-Scanners das genaue Datum nachweisen können, an dem der östliche Teil des Doms geweiht wurden – einige Jahre vor der Weihe des gesamten Domes. Diese erste Weihe fand demnach nicht wie bisher vermutet anno 1041 statt, sondern erst zwei Jahre später am 13. März 1043. Grundlage für die Neudatierung ist die Bleitafel, die Kaiserin Gisela bei ihrer Bestattung am 11. März 1043 mit ins Grab gegeben wurde. Die fast völlig zerstörte Inschrift konnte jetzt mit Hilfe eines 3D-Scanners rekonstruiert werden. Weiterlesen »

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