UNSER MUSEUMS-TIPP

Die Pracht kehrt heim

Erstmals seit dem 19. Jahr-
hundert sind attraktive Ob-
jekte aus der Schatzkam-
mer des Deutschen Ordens in Wien nach Bad Mergent-
heim zurückgekehrt. Dort sind sie bis zum 10. Juli 2016 im Deutschordensmu-
seum in der opulenten Schau "Schätze des Deut-
schen Ordens" zu sehen, ergänzt durch Objekte aus dem Münsterschatz in Bad Mergentheim, aus dem Germanischen Nationalmu-
seum, den Kirchenschätzen ehemaliger Niederlassungen des Deutschen Ordens und aus Privatbesitz.
Von 1525 bis 1809 residierten 18 Hochmeister in Mergentheim. Damit war die Stadt Zentrale und Mittelpunkt des Ordens.
deutschordensmuseum.de

UNSER AUSFLUGS-TIPP

Die heilende Kraft

Die Bronnbacher Akademie bietet am Mittwoch, 22. Juni, und am Freitag, 24. Juni, verschiedene Semina-
re zur Herstellung von pflanzlichen Heilmitteln und deren Rolle in der Klostergeschichte an. Der Workshop "Klostermedizin: Rosenöl-Seminar" am 22. Juni, wird von Dr. Johannes Mayer von der Universität Würzburg geleitet. Bei der Zubereitung von Heilmitteln bildete das Rosenöl die Grundlage für viele Arznei-
mittel der Klostermedizin. Das dreistündige Seminar beginnt um 18 Uhr, die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Mitzubringen sind kleine Gläser, sofern man etwas mitnehmen möchte. Ein Wiederholungstermin findet am Mittwoch, 6. Juli, statt.
Anmeldungen nimmt das Kloster Bronnbach unter der Telefonnummer 09342 935202001 und an info@kloster-bronnbach.de entgegen.

Im Seminar „Lichtpflanzen um Johanni“ am Freitag, 24. Juni, werden jahreszeitliche Kräuter- und Heilpflanzen gesammelt. Das Seminar wird passend zu Johanni, der Sommer-
sonnenwende, angeboten. Die hergestellten Tinkturen und Balsame sind für die ei-
gene Anwendung zu Hause gedacht. Das Seminar findet von 15 bis 21 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 43 Euro. Mitzubringen sind ein Korb, eine Leinentasche, Olivenöl, Korn- oder Obstbranntwein (mind. 38 % Alkohol) sowie mindestens drei Gläser für Balsame und drei Flaschen für Tinkturen.
Anmeldungen bis Freitag, 17. Juni, bei Michael Maier unter der Telefonnummer 09342 915582 oder an info@maierlandplan.de.

www.kloster-bronnbach.de

UNSER BUCH-TIPP

Reise in die Goethezeit

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war - eine Lesefazination der besonderen, der anderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unterwegs" ist, erlebt Geschichte pur: So steht man beispielswei-
se am 7. November 1775 morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kam-
mergerichtspräsidenten na-
mens von Kalb und sieht zu, wie Goethes Kutsche über das Pflaster rollt.
Der Zeitreisende lernt nicht nur den philosophischen Zeitgeist kennen, sondern erlebt auch handfeste Aben-
teuer, übersteht mit dem jungen Eichendorff einen Schiffsunfall auf der Oder, sieht aus E.T.A. Hoffmanns Eckfenster am Gendarmen-
markt Berlin brennen.

Der Autor nimmt den Leser mit auf eine große spannende Reise in die Goethezeit und man erlebt, wie das Leben damals wirklich war.

Als Deutschland noch nicht Deutschland war: Eine Reise in die Goethezeit
528 Seiten, gebunden
Galiani Verlag Berlin
ISBN-10: 3869711108
ISBN-13: 978-3869711102

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!

Eine Region – und ihre historische Bedeutung

kurpfalz_karteIn die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!
Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren.

Geschichte weiß-blau – der Mythos Bayern

Das 19. und 20. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt

Das neue Museums der Bayerischen Geschichte wird auf über 2.500 Quadratmeter in Regensburg den Mythos Bayern beleuchten. Das Museum wird damit in der Darstellung der Geschichte Bayerns seit  dem 19. Jahrhundert eine Lücke schließen – auch in Bezug auf die Zugehörigkeit der Pfalz zum Königreich Bayern. Ein Museum von und mit Bürgern für Bürger – dieser Ansatz ist einzigartig. Neben staatlichen Einrichtungen haben viele Menschen wertvolle Schätze und Objekte der Zeitgeschichte bereitgestellt und damit ihre ganz persönliche Geschichte verewigt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ein Kleinod im Heidelberger Schloss

Das Deutsche Apotheken-Museum hat im Ottheinrichsbau seine Heimat

Mit seinen historischen Einrichtungen und dem lebendigen Programm ist es ein besonderer Magnet auf dem Schloss – und wie groß seine Anziehungskraft ist, wissen die wenigsten. Rund 710.000 Besucher haben sich im letzten Jahr die Arzneimittelsammlung, die Tiegel, Mörser, Waagen und andere Raritäten der Pharmaziegeschichte angeschaut. Sie verschaffen dem Museum in Schloss Heidelberg damit einen Platz in der absoluten Spitzengruppe der deutschen Museen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zeughaus des 16. Jahrhunderts wird saniert

Sicherungsarbeiten im Schloss Heidelberg

Die Arbeiten sind in zwei Abschnitte aufgeteilt: Um die Fledermäuse nicht zu gefährden, für die das Schloss ein wichtiges Winterquartier ist, finden die Arbeiten in Abstimmung mit dem Naturschutz nur außerhalb der Ruhephasen der geschützten Tiere statt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Vergessene Kulturgüter mitten im Wald

Triftbach im Pfälzerwald (Foto: Haus der Nachhaltigkeit/Pfalz-Infomailing18052016)Triftbäche und Wooge: Geschichte(n) im Pfälzerwald

Im Pfälzerwald glitzert und rauscht es in jedem Winkel. Das Biosphärenreservat ist reich an Gewässern, seine Bewohner haben sich das Naturgeschenk von jeher zu Nutzen gemacht. Triftbäche und Wooge zeugen von der Zeit, als die Kraft des Wassers für den Holztransport oder den Betrieb von Mühlen genutzt wurde. Die oft steinernen, uralten Anlagen verfallen allerdings zunehmend. Um dieses Kulturgut zu bewahren und den einzigartigen Charakter der Landschaft zu erhalten, entwickelt das rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerium ein Konzept, das vor allem neue touristische Attraktionen verspricht. Das Projekt heißt „Wooge und Triftbäche im Biosphärenreservat Pfälzerwald“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Drei neue zauberhafte Ausstellungsstücke

Barockschloss Mannheim: Instrumente der Hofkapelle, ein kurfürstliches Kinderporträt und großherzogliches Silber

Musikinstrumente aus der Glanzzeit der kurfürstlichen Hofkapelle, ein seltenes Kinderporträt des Kurfürsten Carl Theodor im Alter von gerade acht Jahren und ein eindrucksvolles Ehrengeschenk für das badische Großherzogspaar aus dem Jahr 1900: In Schloss Mannheim können die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg die Präsentation der badischen Geschichte und Kultur im großen Barockschloss jetzt um drei Neuzugänge erweitern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Pfalz unter bayrischer Herrschaft

Historisches Museum der Pfalz zeigt Ausstellung zum Jubiläumsjahr des Bezirksverbandes

Unter dem Titel „auf ewige Zeiten zugehören… Die Entstehung des Rheinkreises – 200 Jahre Bezirkstag Pfalz“ blickt das Historische Museum der Pfalz auf die Zeit vor 200 Jahren zurück: 1816 wird die Pfalz bayerisch und bekommt einen „Landrath“. Seit 1946 gehört die Pfalz zwar nicht mehr zu Bayern, sondern zu Rheinland-Pfalz, aber den 1816 gegründeten „Landrath“ gibt es in veränderter Form immer noch: Es ist der heutige Bezirkstag Pfalz. Die Ausstellung ist als Historisches Schlaglicht in die Sammlungsausstellung „Neuzeit“ integriert und noch bis 8. Januar 2017 zu sehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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