Kurpfalz Regional Archiv

Geschichte(n) und Brauchtum aus der (Kur-)Pfalz

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Eine Region – und ihre historische Bedeutung

23.11.20 (Allgemein)

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In die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!

Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren – und wollen so zur Förderung der Heimatforschung aktiv beitragen!

Bitte beachten Sie, dass unser Projekt derzeit noch keine tagesaktuelle Berichterstattung bietet, sondern lediglich eine – wenn auch umfangreiche – Sammlung von Texten, Fotos, Karten und andere Informationen zu Geschichte und Brauchtum in der Kurpfalz, der Freien Reichsstadt Speyer sowie des Fürstbistums Speyer ist.

Die Textsammlung wird laufend erweitert, eine Mediathek derzeit aufgebaut! Und noch immer suchen wir nach einer optimalen Darstellung unseres Angebotes …

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Eine Wallfahrt nach Jerusalem 1495

23.11.20 (Glaube & Religion, Straßen, Fähren & Verkehr)

Am 30. März 1495, einem Montag „vormittags 11 Uhr, nachdem die Hauptmahlzeit eingenommen“, ritt der Herzog aus Zweibrücken zunächst gen Westen, um ‑ wie man verabredet hatte ‑ seinen Schwager Graf Johann Ludwig von Nassau‑Saarbrücken zur gemeinsamen Pilgerreise abzuholen. Mit von der Partie waren die adeligen Gefolgsleute Schweickard von Sickingen (der Vater des berühmten Franz von Sickingen), Stephan von Venningen, Karl Boos von Waldeck und Heinrich von Schwarzenberg. Abgerundet wurde die Gruppe von einigen Reitknechten und schließlich von einem Chronisten des ebenso abenteuerlichen wie frommen Unternehmens, der sich in seinen Notizen lediglich als „Diener des Herzogs Alexander“ bezeichnete.

Man hat lange gerätselt, wer denn der Verfasser des erst knapp 90 Jahre später bei Sigmund Feyerabend in Frankfurt erschienenen „Reißbuch des heiligen Landes“ gewesen sein könnte, dann sich aber unter den Historikern auf den herzoglichen Geheimschreiber Johann von Meisenheim geeinigt. Er sei, so befand man, unter den Reisegenossen der einzige zu solcher Niederschrift Befähigte gewesen und habe obendrein die französische Sprache beherrscht.

Daß der Herzog ihm am Morgen vor der Abreise das sogenannte Schweinheimer Gut nahe Marnheim, das er bislang nur auf Lebenszeit besaß, als Erblehen übereignete, war denn wohl auch als Versorgung für Meisenheimers Familie gedacht, falls ihm während des Unterwegsseins zu so fernen Zielen etwas zustoßen sollte.

Für soviel Fürsorge hat sich der Chronist durch gewissenhaftes Tagebuchführen dankbar gezeigt. Die Stunde des Aufbruchs am Morgen hat er, wie die jeweils zurückgelegte Wegstrecke, ebenso notiert wie jene der Ankunft im nächsten Nachtquartier. Er schrieb auf, welche Kirchen besucht wurden, welche Reliquien man dort verwahrte, was die Fährleute an Überfahrtsgelder und die Mautknechte als Zollgebühren verlangten. Daneben listete er aber auch geographische Besonderheiten, vielerlei Fremdartiges aus Landbau und Handwerk, den vorteilhaften Eindruck oder auch das Gegenteil beim Aufenthalt in großen wie kleinen Städten auf. Und all dies tat er alles nüchtern ohne sprachliche Schnörkel, als habe er lediglich eine Bilanz zu erstellen. Wie sein Herr aber, der zeitlebens über keine nennenswerten Reichtümer verfügte, die Morgenlandfahrt finanzierte und auf welchem Weg die benötigten Summen für die Schiffspassage und etliches Unvorhersehbare nach Venedig gelangten, darüber schweigt sich der Geheimschreiber aus.

Der Herzog und sein Gefolge waren übrigens nur von Zweibrücken bis Venedig (und von dort zurück in die kurpfälzische Heimat) unter ihrem wahren Namen gereist. An Bord der Galeere, aber auch in Palästina wurde strenges Inkognito gewahrt. Franziskanermönche in Jerusalem, die sich dann der „einfachen teutschen Pilger“ mit angenommenen Namen annahmen, werden, wie schon zuvor der Johannitergroßmeister auf Rhodos, bald gewußt haben, mit wem sie es zu tun hatten.

Zunächst aber saß die Zweibrücker Pilgergruppe an vielen Tagen bis zu acht Stunden im Sattel. Man schaffte dadurch im Schnitt täglich 70 und mehr Kilometer. Am 2. April galt der Umweg von Dieuze nach Nancy einem Besuch des Herzogs von Lothringen, der seinen Gästen ein Empfehlungsschreiben an den Dogen von Venedig mitgab und sie mit „einem großen Hecht und acht Karpfen, dazu weißen und roten Wein in einer großen silbervergoldeten und mit dem Wappen des Herzogs geschmückten Kanne“ verpflegen ließ.

Über Epinal, Remiremont, Thann und Basel erreichte man am 8. April Zürich, laut Meisenheimer „eine sehr hübsche, wohlgebaute Stadt, umgeben von gutem Land mit Wein, Korn und anderer Frucht“. Der hier vorgesehene Ruhetag wurde zu einem Besuch des Klosters Einsiedeln genutzt. Von Rapperswil ging es via Vaduz durch das Klostertal nach Bludenz, über den Arlberg hinunter nach Pettneu und dann von Landeck im Inntal aufwärts. In Meran kamen die Reiter, vom Reschenpaß her, „am Karfreitag nachmittag um 4 Uhr“ an. Hier wurde zwei Tage gerastet, um „den österlichen Verpflichtungen nachzukommen“, in der Klosterkirche der Klarissinnen zu beichten und die Kommunion zu empfangen. Am Ostermontag trabten die Pfälzer die Etsch abwärts nach Tramin und Trient, von da ins Suganatal nach Ospedaletto. Castelfranco und Mestre waren die letzten Stationen, bevor man am 24. April in der „Königin der Lagunen“ anlangte.

In Venedig hielt sich die Reisegesellschaft lange auf, beinahe so, als ob es keinem mit der Weiterfahrt ins Heilige Land sonderlich geeilt hätte. Vom Standquartier, der Herberge „Zum weißen Löwen“ nahe der Rialtobrücke aus, besuchte der Herzog samt Gefolge zahlreiche Kirchen, nahm an einem Festgottesdienst in San Marco teil, wohnte am Himmelfahrtstag der traditionellen „Vermählung“ des Dogen mit dem Meer bei, ging am Fronleichnamstag „unerkannt von der Menge“ mit einer von der Stadt gestifteten weißen Kerze in der Prozession hinter dem Allerheiligen drein, und ließ sich sogar zu einem Ausflug nach Padua bewegen, um am Grab des Heiligen Antonius zu beten. Dort traf er zufällig seinen Vetter, den Bischof von Thérouanne, Anton von Croy, der sich zusammen mit seinem Sekretär und einigen Dienern der Pilgergruppe spontan anschloß und an der weiteren Wallfahrt teilnahm.

Johann Meisenheimer vergaß derweil nicht, in seinem Tagebuch bewundernd vom Reichtum Venedigs zu berichten, von Kunstschätzen und kostbaren Materialien in Gotteshäusern und an Staatsgebäuden. Bei einem Besuch des Arsenals und seiner Werkstätten kam er aus dem Staunen kaum heraus: Eine ganze Stadt war da zu sehen ‑ nur zum Zweck der Neubauten, der Ausbesserung und Ausrüstung von Kriegsschiffen errichtet, deren er mehr als einhundert in den verschiedenen Hafenbecken festgemacht zählte. In einem großen Arbeitsraum wurden lediglich Seile gedreht, in anderen Werkstätten Anker und Nägel geschmiedet, Riemen für die Ruderführung gefertigt, Armbrüste und Bogen hergestellt. Etwa 300 Frauen waren tagaus, tagein mit dem Nähen von Segeln beschäftigt. Insgesamt arbeiteten in diesem Staatsbetrieb mit Geschützgießerei und Pulverbereitung rund 3.000 Menschen.

Nicht unerwähnt bleiben freilich auch Venedigs „köstlich gekleidete Adelsdamen und Bürgerweiber“. Viele seien „über alle Maßen hübsch und man könne ihre Schönheit gar nicht genug loben und preisen“. Was Wunder, daß bei soviel Sehens‑ und Erlebenswertem zunächst der ganze Monat Mai ins Land ging, obwohl der schwärmende Chronist die Schuld für das „unfreiwillige“ Warten der „Saumsal des Schiffspatrons“ anlastete. Bis man schließlich mit dem Messer Augustin Contaren, einem geriebenen Eigner, gegen 50 Dukaten „Überfahrtsgeld“ pro Passagier und eine zusätzliche, mehr oder weniger „freiwillige“ Aufzahlung von weiteren 150 Goldstücken zum Vertragsabschluß kam, war es schließlich Ende Juni geworden. Ein aufkommender Sturm, der die Galeere beschädigte und die bereits eingeschifften Pilger „noch auf der Lagune“ alle seekrank werden ließ, erzwang erneut einen Aufschub. Am 3. Juli konnte das Schiff endlich „das offene Meer gewinnen“.

Erst fünfeinhalb Wochen später, am 11. August morgens, kam das Gestade des Heiligen Landes in Sicht. Der Kapitän hatte, wie ehedem üblich, zunächst den Seeweg entlang der istrischen und dalmatinischen Küste gewählt, die Galeere zwischen zahlreichen vorgelagerten Inseln nach Korfu durchlaviert und von dort, am Peloponnes vorüber, Candia angesteuert. Dort, wie auch danach vor Rhodos, wurde für jeweils drei Tage Anker geworfen.

Hier, am Sitz des Großmeisters der Johanniter, berichteten aus Deutschland stammende Ordensritter ihren pfälzischen Landsleuten von den erbitterten Kämpfen, die anderthalb Jahrzehnte zuvor während der Belagerung durch die Türken stattgefunden hatten. Noch immer wurde am Bau neuer, stärkerer Befestigungen gearbeitet, um bei zukünftigen Angriffen der „Ungläubigen“ verteidigungsbereit zu sein. Entschlossener Abwehrwille der Kurpfälzer zahlte sich übrigens auch bei der Weiterfahrt nach dem Passieren der kleinasiatischen Küste im Seegebiet von Zypern aus. Gleich drei Seeräuberschiffe drehten schließlich ab, als die Piraten sahen, daß man auf der Galeere „blankgezogen“ hatte.

Wenn der Herzog und seine Begleiter auch relativ unbehelligt und wohlbehalten den Hafen von Jaffa erreichten, so konnte trotzdem nicht das Land betreten werden. Der zuständige türkische Aga, der fürs weitere Geleit nach Jerusalem seine Einwilligung geben mußte, war verreist und kehrte erst am 19. August zurück. Nach kleinlichen Schikanen bei der Personalienfeststellung und einer auf der Stelle zu leistenden Zahlung ließ des Agas Sekretär die Fremden erst einmal ins Gefängnis sperren. Dem so wunderlich eifrig und beutelüsternen Helfer Abraham Grasso ließ, als Meisenheimer sich im Namen des Herzogs über ihn beschwerte, der Aga denn auch „50 Streiche mit dem Ochsenziemer“ verpassen und der Chronist meinte gar, der so Gezüchtigte werde „nicht mit dem Leben davonkommen“. Doch nach etlichen Stunden hatte Abraham bei seinem Herrn schon wieder Gnade gefunden, aber die Gruppe wenigstens einige Zeit Ruhe vor seiner Begehrlichkeit.

Der Schreiber mietete daraufhin bei dem Türken Chassym 17 Esel für die Weiterreise nach Jerusalem. Bei drückender Hitze erreichten die Pilger nach einem Abstecher nach Lydda und Aufenthalten an „Stätten frommer Erinnerung wie Emmaus und Arimathia“ am 27. August das Ziel ihrer Wünsche. Quartier machten sie im Spital, doch Ausgangspunkt all ihrer weiteren Unternehmungen in der heiligen Stadt war das Franziskanerkloster auf dem Berg Zion. Dort hörten sie auch an jedem Morgen die Messe.

Die Mönche führten sie all zu den Stätten, die durch Begebenheiten aus dem Leben Jesus und seiner Jünger oder durch andere fromme Überlieferung geweiht waren. Ärger bekamen die Pfälzer aber, als der Besuch der Grabeskirche anstand. Wieder war es Abraham Grasso, der, mit der Aufsicht betraut, einen üblen Streich spielte. Er wollte das Gotteshaus für den Herzog und seine Begleitung nicht öffnen lassen, falls er nicht zuvor vom mitgekommenen Schiffspatron 200 Dukaten erhielte. Als der sich weigerte, setzte Abraham Bewaffnete zum Franziskanerkloster in Marsch und drohte, die Pilgergruppe beim Verlassen ihrer Bleibe in Ketten schmieden zu lassen.

Die Patres legten sich wacker für ihre Gäste ins Zeug, doch die geforderte Summe mußte dem Nimmersatt ausgehändigt werden. Erst dann öffnete sich die Pforte. In feierlicher Prozession zogen die so schändlich Ausgebeuteten dann doch noch in das Gotteshaus ein und „um Mitternacht wurden Herzog Alexander, der Graf von Nassau, Schweickhard von Sickingen, Stephan von Venningen und Heinrich von Schwarzenberg in dem für die Heiden stets verschlossenen heiligen Grabe durch den Bruder Johann von Preußen zu Rittern des Heiligen Grabes geschlagen“.

Die Zeit des Aufenthaltes wurde zu mancherlei Ausflügen genutzt. Man ritt nach Bethlehem, auf den Berg Juda, nach Bethanien und zum Jordan, um dort „nach heißem, staubigem Wege“ in „den erquickenden Fluten“ zu baden. Doch kaum waren die Pilger ins Wasser gelangt, wurden sie „unter einem nichtigen Vorwand von türkischen Reitern, die sie der Sicherheit wegen begleiteten, wieder herausgejagt“. Am vorletzten Tag ihres Aufenthaltes beteten alle noch einmal „eine Stunde in der heiligen Grabeskirche“. Am 10. September brach man zur Heimfahrt auf.

Schon der erste Reisetag war von Unglück überschattet. Bischof Anton von Croy sank „von einem hitzigen Fieber befallen“, vom Esel und konnte nur mit Mühe zur nächsten Herberge gebracht werden. Zur Sorge um den Kranken gesellte sich weiteres Unheil.

Ein deutscher Jude, der auf der Herreise in einem griechischen Hafen an Bord gekommen war, hatte dem Aga von Jerusalem den hohen Stand der Pilger aus der Kurpfalz verraten. Der fackelte nicht lange, um daraus zuletzt noch Nutzen zu ziehen. Er forderte nicht nur Bares, er drohte sogar, den Herzog, den Grafen und die Ritter solange als Geiseln festzusetzen, bis der Johanniter‑Großmeister in Rhodos zehn „kürzlich gefangengenommene Türken“ freigegeben habe.

Nach entnervendem Hin und Her und mehrmaliger Verdoppelung der erpreßten Lösegeldsumme, für die sich die Franziskaner verbürgen, der Schiffspatron sein ganzes Silber versetzen und weitere Darlehen aufgenommen werden mußten, durften die der Verzweiflung nahen Heimkehrer nach Jaffa weiterziehen. Sie dankten, endlich an Bord der Galeere, „Gott dafür, nun aus den Händen der verfluchten Heiden“ zu sein, die „ihnen so viel Übels und mancherlei Leid und Kümmernis getan“ hatten.

Im Hafen von Salamis auf Zypern, dem ersten Ankerplatz nach drei Tagen Überfahrt, erfuhren sie, daß sie einer weiteren Gefahr eben noch entgangen waren. Nur wenige Stunden nach dem Segelsetzen waren 500 arabische Räuber in Jaffa eingetroffen, die , wie ihnen von Passagieren eines anderen Schiffes berichtet wurde, mit der Absicht nach dort gekommen waren, die fremden „vornehmen Herren“ gänzlich auszuplündern.

Am 6. Oktober wurde Rhodos erreicht, wo der deutsche Großprior des Johanniterordens die Ankommenden begrüßte und der Herzog anderen Tags das Grab eines zwei Jahre zuvor während einer Pilgerreise gestorbenen Verwandten, des Herzogs Christoph von Bayern, aufsuchte.

Am 9. Oktober stach man erneut in See. Da meist „vollkommene Windstille herrschte“, brauchte das Schiff nach Venedig ganze 71 Tage. Weihnachten feierte der Herzog mit seinen Getreuen in Mestre, den Silvesterabend verbrachte man bereits in Meran. Von dort ging der Ritt durch winterliche Landschaft über Landeck, den Fernpaß und die Ehrenberger Klause ins obere Lechtal und mit Übernachtungen in Kempten, Memmingen, Ulm und Göppingen nach Esslingen. Unweit des Zisterzienserklosters Maulbronn verabschiedeten sich der Sickinger und Stephan von Venningen, um auf direktem Weg heimzukehren. Bei Bruchsal trennte sich auch Junker Karl Boos von den übrigen.

Am 15. Januar setzte der Herzog bei Udenheim (dem heutigen Philippsburg) über den Rhein und kam noch am Abend dieses Tages im ersten Ort seines Landes, in Annweiler, an. Die Kunde verbreitete sich wie ein Lauffeuer: „Der Herzog ist von seiner Wallfahrt glücklich heimgekehrt!“ Ein Bote wurde auf den Weg geschickt, um diese Nachricht auch nach Zweibrücken zu bringen. Dort zog dem Landesherrn am anderen Nachmittag zur Begrüßung „die ganze Einwohnerschaft in feierlicher Prozession entgegen: Die Geistlichen im Ornat mit Monstranz und Reliquien, das ganze Hofgesinde, seine Mutter, welche während seiner Abwesenheit mit erprobten Räten die Regierungsgeschäfte geführt“.

Ob Herzog Alexander den Zweck seiner Reise und „die Ruhe seiner Seele“ wiedergewonnen hatte, ist beim Chronisten Johann von Meisenheim nicht überliefert. (PM)

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