UNSER MUSEUMS-TIPP

Die Pracht kehrt heim

Erstmals seit dem 19. Jahr-
hundert sind attraktive Ob-
jekte aus der Schatzkam-
mer des Deutschen Ordens in Wien nach Bad Mergent-
heim zurückgekehrt. Dort sind sie bis zum 10. Juli 2016 im Deutschordensmu-
seum in der opulenten Schau "Schätze des Deut-
schen Ordens" zu sehen, ergänzt durch Objekte aus dem Münsterschatz in Bad Mergentheim, aus dem Germanischen Nationalmu-
seum Nürnberg, den Kir-
chenschätzen ehemaliger Niederlassungen des Deut-
schen Ordens und aus Privatbesitz.
Die meisten Leihgaben waren noch nie in einer Ausstellung zu sehen. In Bad Mergentheim sind nun rund 70 außergewöhnliche Objekte vereint. Präsentiert in den Fürstlichen Räumen des Schlosses, in dem das Museum zu Hause ist, entsteht ein Eindruck der höfischen Pracht der ehemaligen Deutschordens-
residenz. Von 1525 bis 1809 residierten 18 Hochmeister in Mergentheim. Damit war die Stadt Zentrale und Mittelpunkt des Ordens (deutschordensmuseum.de).

UNSER BUCH-TIPP

Reise in die Goethezeit

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war - eine Lesefazination der besonderen, der anderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unterwegs" ist, erlebt Geschichte pur: So steht man beispielswei-
se am 7. November 1775 morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kam-
mergerichtspräsidenten na-
mens von Kalb und sieht zu, wie Goethes Kutsche über das Pflaster rollt.
Der Zeitreisende lernt nicht nur den philosophischen Zeitgeist kennen, sondern erlebt auch handfeste Aben-
teuer, übersteht mit dem jungen Eichendorff einen Schiffsunfall auf der Oder, sieht aus E.T.A. Hoffmanns Eckfenster am Gendarmen-
markt Berlin brennen.
Vielleicht ist er auch bei der Zofe einer Gräfin, die sich ohne fremde Hilfe nicht ankleiden kann, oder gerät als Knecht mit seinem Brotherrn aneinander.

Bruno Preisendörfer hat sich durch Hunderte von Büchern gelesen, Romane, Selbstzeugnisse, Briefe und Tagebücher. Er nimmt den Leser mit auf eine große spannende Reise in die Goethezeit und man erlebt, wie das Leben damals wirklich war.

Als Deutschland noch nicht Deutschland war: Eine Reise in die Goethezeit
528 Seiten, gebunden
Galiani Verlag Berlin
ISBN-10: 3869711108
ISBN-13: 978-3869711102

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!

Eine Region – und ihre historische Bedeutung

kurpfalz_karteIn die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!
Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren.

Vergessene Kulturgüter mitten im Wald

Triftbach im Pfälzerwald (Foto: Haus der Nachhaltigkeit/Pfalz-Infomailing18052016)Triftbäche und Wooge: Geschichte(n) im Pfälzerwald

Im Pfälzerwald glitzert und rauscht es in jedem Winkel. Das Biosphärenreservat ist reich an Gewässern, seine Bewohner haben sich das Naturgeschenk von jeher zu Nutzen gemacht. Triftbäche und Wooge zeugen von der Zeit, als die Kraft des Wassers für den Holztransport oder den Betrieb von Mühlen genutzt wurde. Die oft steinernen, uralten Anlagen verfallen allerdings zunehmend. Um dieses Kulturgut zu bewahren und den einzigartigen Charakter der Landschaft zu erhalten, entwickelt das rheinland-pfälzische Umwelt- und Forstministerium ein Konzept, das vor allem neue touristische Attraktionen verspricht. Das Projekt heißt „Wooge und Triftbäche im Biosphärenreservat Pfälzerwald“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Drei neue zauberhafte Ausstellungsstücke

Barockschloss Mannheim: Instrumente der Hofkapelle, ein kurfürstliches Kinderporträt und großherzogliches Silber

Musikinstrumente aus der Glanzzeit der kurfürstlichen Hofkapelle, ein seltenes Kinderporträt des Kurfürsten Carl Theodor im Alter von gerade acht Jahren und ein eindrucksvolles Ehrengeschenk für das badische Großherzogspaar aus dem Jahr 1900: In Schloss Mannheim können die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg die Präsentation der badischen Geschichte und Kultur im großen Barockschloss jetzt um drei Neuzugänge erweitern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Pfalz unter bayrischer Herrschaft

Historisches Museum der Pfalz zeigt Ausstellung zum Jubiläumsjahr des Bezirksverbandes

Unter dem Titel „auf ewige Zeiten zugehören… Die Entstehung des Rheinkreises – 200 Jahre Bezirkstag Pfalz“ blickt das Historische Museum der Pfalz auf die Zeit vor 200 Jahren zurück: 1816 wird die Pfalz bayerisch und bekommt einen „Landrath“. Seit 1946 gehört die Pfalz zwar nicht mehr zu Bayern, sondern zu Rheinland-Pfalz, aber den 1816 gegründeten „Landrath“ gibt es in veränderter Form immer noch: Es ist der heutige Bezirkstag Pfalz. Die Ausstellung ist als Historisches Schlaglicht in die Sammlungsausstellung „Neuzeit“ integriert und noch bis 8. Januar 2017 zu sehen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Historischen Wegeverlauf entdeckt

Archäologen werden im Schwetzinger Schlossgarten fündig

Archäologie im Garten: Der originale Verlauf der Wegeanlage von Friedrich Ludwig von Sckell lässt sich nach wie vor im Boden feststellen. Damit wird es möglich, sich der großartigen Gartenkomposition des berühmten Gartenarchitekten bis ins Detail wieder anzunähern.

Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, präsentierte bei einem Ortstermin am Merkurtempel gemeinsam mit Prof. Dr. Hartmut Troll, dem zuständigen Fachmann für die historischen Gärten bei den Staatlichen Schlössern und Gärten, und Dipl.-Ing. Petra Martin M.A, Referentin für Gartendenkmalpflege beim Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, die Arbeiten. Diesen Beitrag weiterlesen »

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