UNSER MUSEUMS-TIPP

Barock in Mannheim

Vom 11. September bis zum 19. Februar 2017 prä-
sentieren die Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen die Ausstellung „Barock – Nur schöner Schein?“. Die Präsentation beweist, wie überraschend facettenreich die Epoche war. Der Barock war nicht nur Puder, Pomp und Dekadenz, sondern auch eine Zeit des gesell-
schaftlichen Aufbruchs, der Erfindungen und Entdeckun-
gen.
Erstmals stellt eine große
Ausstellung den Barock in seiner ganzen Vielschichtig-
keit vor: Kunst, Literatur, Musik, Religion, Wissen-
schaft, Geschichte und All-
tag verschmelzen zu einem faszinierenden Kaleidoskop der Barockzeit.
Reiss-Engelhorn-Museen

UNSER AUSFLUGS-TIPP

Schloss Schwetzingen -
Sommerprogramm 2016

Der Schlossgarten Schwet-
zingen bietet während der Sommermonate ein vielfälti-
ges Programm für Familien: Bei der Führung „Das nasse Element“, die am 30. Juli und am 7. September ange-
boten wird, können Kinder die historischen Wasserwer-
ke erkunden, während man den Schlossgarten am 3. und am 24. August, sowie am 10. September von seiner grünen Seite erleben kann. Spiele für Familien gibt es bei „Lust auf Blindekuh?“ am 14. August, beim Kinderkrimi „Mord im Schlossgarten“ am 17. August sind Kinder und Jugendliche zum Mitraten und Mitspielen eingeladen. Und Geschichten „von Drachen und Gespenstern“ gibt es am 3. September. Glänzende Aussichten für alle Fans historischer Automobile: Vom 2. bis 4. September findet der 12. Int. Concours d'Elegance mit mehr als 180 erlesenen Oldtimern statt.

Weitere Tipps
Im Schlossgarten von Weikersheim wird am 31. Juli ein Sommerfest rund um den frisch sanierten barocken Herkulesbrunnen gefeiert. Schloss Solitude bei Stuttgart lädt zum Barocksonntag – ebenfalls am 31. Juli. Der Schlossgar-
ten der ehemaligen fürstbi-
schöflich-speyerischen Re-
sidenz Bruchsal erstrahlt beim Lichterfest am 13. Au-
gust. Zum Abschluss der Sommerferien findet am 10./
11. September im Maulbron-
ner Klosterhof der Kräuter- und Erntemarkt statt.

Schloss Schwetzingen

UNSER BUCH-TIPP

"Reise in die Goethezeit"

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war - eine Lesefazination der besonderen, der anderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unterwegs" ist, erlebt Geschichte pur: So steht man beispielswei-
se am 7. November 1775 morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kam-
mergerichtspräsidenten na-
mens von Kalb und sieht zu, wie Goethes Kutsche über das Pflaster rollt. Der "Zeit-
reisende" erlebt auch hand-
feste Abenteuer, übersteht mit dem jungen Eichendorff einen Schiffsunfall auf der Oder, sieht aus E.T.A. Hoff-
manns Eckfenster am Gen-
darmenmarkt Berlin brennen
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine große spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Als Deutschland noch nicht Deutschland war"
528 Seiten, gebunden
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!

Eine Region – und ihre historische Bedeutung

kurpfalz_karteIn die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!
Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren.

Tabakernte in der Pfalz

Seit 1573 in der (Kur-)Pfalz heimisch / Zunächst nur zur Zierde und als Heilpflanze

In der Pfalz, der Heimat des Tabakanbaus in Deutschland, hat in diesen Tagen die Ernte begonnen. Bis in den November werden nun die Blätter der Pflanzen geerntet, ob allerdings die angestrebte Menge von etwa 1.200 Tonnen zustande kommt, steht nach Meinung von Experten dahin: Die vielen Niederschläge der vergangenen Wochen sind auch den Tabakpflanzen nicht bekommen, derzeit rechnet man mit einem Minus von zehn bis 20 Prozent. Seit 1573, als Pfarrer Anselmann im südpfälzischen Hatzenbühl im Gemeindegarten Saatgut des empfindlichen tropischen Nachtschattengewächses setzte, ist der Tabaka in der Pfalz heimisch. Das Klima und der Boden in der Südpfalz waren für die Pflanze ideal, noch heute liegt das Zentrum des Anbaus rund um Kandel und Neupotz.

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Eine historische Fotografie vom Schloss

Architekt_Schloss_HD1864Franz Richard: Badischer Hoffotograf – und ein Pionier der Architekturfotografie

Der Sommer ist die hohe Zeit der Fotografie – und Schloss Heidelberg, das Monument, das jedes Jahr von über einer Million Menschen besucht wird, wird millionenfach zum Fotomotiv bei Urlaubern und Ausflüglern. Heute ist Knipsen, Fotos machen oder gar ambitioniert Fotografieren eine populäre Freizeitbeschäfti-
gung. Erfunden wurde die Fotografie aber erst vor gut 150 Jahren – und auch damals schon war Schloss Heidelberg ein beliebtes Motiv. Die ersten Aufnahmen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden mit großem technischem Aufwand und hohem persönlichen Einsatz.
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Lorscher Codex endlich online

Zentrales Dokumente der frühmittelalterlichen Wirtschaftsgeschichte Europas / „Geburtsregister“ vieler Städte und Gemeinden

Kaum hat man sich an die „Bibliotheca Laureshamensis digital“ gewöhnt, ist schon ein neues Projekt zu feiern, das der guten Zusammenarbeit von hessischer Schlösserverwaltung und der Universitätsbibliothek Heidelberg zu danken ist: das „Archivum Laureshamensis digital“. Dabei geht es im Wesentlichen um mehrere sich über die Jahrhunderte der Klostergeschichte ergänzende Bestandsgruppen: Um die Urkunden, die in und für Lorsch ausgestellt wurden und die sich im Original erhalten haben und um Urkundenbücher, die ausschließlich oder teilweise Lorscher Material enthalten. Das prominenteste dieser Urkundenbücher stammt noch aus benediktinischer Zeit und ist als „Lorscher Codex“ europaweit ein Begriff. Diesen Beitrag weiterlesen »

Eine königliche Rundreise durch die Pfalz

maxDie Inbesitznahme der Pfalz als neuer bayerischer Kreis durch König Max I. Joseph im Jahr 1816

Im Vertrag von München von 1816 gelang es den beiden einstigen Kriegsgegnern Bayern und Österreich, ihr gespanntes Verhältnis wieder zu normalisieren und sich auf einen verbindlichen Verlauf der gemeinsamen Landesgrenzen zu verständigen. Als Entschädigung für größere Gebietsabtretungen (z. B. Salzburg) an das Habsburger-Reich erhielt das Königreich Bayern die linksrheinische Pfalz. Diesen Beitrag weiterlesen »

Geschichte weiß-blau – der Mythos Bayern

Das 19. und 20. Jahrhundert bilden den Schwerpunkt

Das neue Museums der Bayerischen Geschichte wird auf über 2.500 Quadratmeter in Regensburg den Mythos Bayern beleuchten. Das Museum wird damit in der Darstellung der Geschichte Bayerns seit  dem 19. Jahrhundert eine Lücke schließen – auch in Bezug auf die Zugehörigkeit der Pfalz zum Königreich Bayern. Ein Museum von und mit Bürgern für Bürger – dieser Ansatz ist einzigartig. Neben staatlichen Einrichtungen haben viele Menschen wertvolle Schätze und Objekte der Zeitgeschichte bereitgestellt und damit ihre ganz persönliche Geschichte verewigt. Diesen Beitrag weiterlesen »

In virtueller Pracht neu erstanden

Digitale Rekonstruktion lässt das Heidelberger Schloss wieder auferstehen

Bereits in den 1890-er Jahren war es beschlossene Sache, das 1689/90 zerstörte Heidelberger Schloss nicht mehr aufzubauen: Eine von der badischen Regierung eingesetzte Kommission hatte anstelle der völligen oder teil­weisen Wiederherstellung die Erhaltung des aktuellen Zustandes empfohlen. Man ließ die Ruine im Wesentlichen Ruine sein – und somit den romantischen Gefühlen der Besucher ihren Lauf. Wer sich heute nun für das unzerstörte Schloss interessiert, greift zu einem Buch, das aber weit mehr ist als nur ein Buch: „Schloss Heidelberg. Archi­tektur und Baugeschichte“. Dieses Standardwerk stammt vom Architekturhistori­ker Julian Hanschke aus Karlsruhe und bietet eine Fülle von historischen und aktuellen Ansichten, Bauplänen und aufwendigen digi­talen Rekonstruktionen.
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Ein Kleinod im Heidelberger Schloss

Das Deutsche Apotheken-Museum hat im Ottheinrichsbau seine Heimat

Mit seinen historischen Einrichtungen und dem lebendigen Programm ist es ein besonderer Magnet auf dem Schloss – und wie groß seine Anziehungskraft ist, wissen die wenigsten. Rund 710.000 Besucher haben sich im letzten Jahr die Arzneimittelsammlung, die Tiegel, Mörser, Waagen und andere Raritäten der Pharmaziegeschichte angeschaut. Sie verschaffen dem Museum in Schloss Heidelberg damit einen Platz in der absoluten Spitzengruppe der deutschen Museen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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