UNSER MUSEUMS-TIPP

Barock in Mannheim

Noch bis zum 19. Februar 2017 präsentieren die Mann-
heimer Reiss-Engelhorn-Mu-
seen die Ausstellung „Barock - Nur schöner Schein?“. Die Präsentation beweist, wie überraschend facettenreich die Epoche war. Der Barock war nicht nur Puder, Pomp und Dekadenz, sondern auch eine Zeit des gesellschaftli-
chen Aufbruchs, der Erfin-
dungen und Entdeckungen.
Erstmals stellt eine große
Ausstellung den Barock in seiner ganzen Vielschichtig-
keit vor: Kunst, Literatur, Musik, Religion, Wissen-
schaft, Geschichte und All-
tag verschmelzen zu einem faszinierenden Kaleidoskop der Barockzeit.
Reiss-Engelhorn-Museen

UNSER AUSFLUGS-TIPP

In den Topf geguckt
Am 9. Oktober öffnen sich historische Klosterpforten zum „Erlebnistag im Kloster“. 14 mittelalterliche und barocke Klöster bieten ein vielfältiges Programm unter dem Motto „Speis und Trank im Kloster“. Sonder-
führungen und Mitmachakti-
onen für Kinder und Erwach-
sene machen das frühere Alltagsleben im Kloster le-
bendig, Gottesdienste und Konzerte laden ein. Infos


BronnbacherKlosternacht
Die Bronnbacher Kloster-
nacht am 29. Oktober 2016 bietet zwischen 19 Uhr und 0.30 Uhr in den Räumen des Klosters Bronnbach den Besuchern ein buntes und abwechslungsreiches Pro-
gramm: Besinnung, Jazz, Klassik, Gregorianik, Orgel-
konzerte, Seifenblasen-
kunst, interaktive Lichtin-
stallationen, Sonderführun-
gen, meditative Musik sowie Wein- und Weihrauchverko-
stungen. Dazu gibt es eine Rotweinlounge, regionale Spezialitäten und vieles mehr. Das Besondere an der Klosternacht ist, dass sich jeder Besucher ganz entspannt sein individuelles Programm zusammenstel-
len kann, da sich die Pro-
grammpunkte am Abend mehrmals wiederholen. Das Nachtgebet um 24 Uhr in der Kirche beendet das Pro-
gramm der Bronnbacher Klosternacht.
Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Infos


Pfälzer Burgen und
Schlösser erleben

In der reizvollen Landschaft der Pfalz thronen unzählige Burgen und Schlösser. Auf Sandsteinklippen, schroffen Felsen und sanften Hügeln bauten Kaiser, Könige und Grafen mächtige Verteidi-
gungsanlagen und prächtige Schlösser, die in vergange-
ne Zeiten entführen: Der sa-
genumwobene Trifels, die gewaltige Burg Lichtenberg, über den Baumwipfeln des Pfälzerwalds die Ruinen Alt-
dahn, Grafendahn und Tan-
stein - oder die beeindruck-
ende Hardenburg, die wehr-
hafte Renaissance-Resi-
denz der Grafen zu Leiningen. Die Pfalz

UNSER BUCH-TIPP

"Reise in die Goethezeit"

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen, der anderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unterwegs" ist, erlebt Geschichte pur: So steht man beispielswei-
se am 7. November 1775 morgens um fünf in Weimar vor dem Haus eines Kam-
mergerichtspräsidenten na-
mens von Kalb und sieht zu, wie Goethes Kutsche über das Pflaster rollt. Der "Zeit-
reisende" erlebt auch hand-
feste Abenteuer, übersteht mit dem jungen Eichendorff einen Schiffsunfall auf der Oder, sieht aus E.T.A. Hoff-
manns Eckfenster am Gen-
darmenmarkt Berlin brennen
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine große spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Als Deutschland noch nicht Deutschland war"
528 Seiten, gebunden
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!

Eine Region – und ihre historische Bedeutung

kurpfalz_karteIn die Zukunft blicken, in der Gegenwart leben und aus der Vergangenheit lernen!
Denkmale prägen das Bild unserer Kulturlandschaften. Dorfkirchen und Altstädte, Burgen und Schlösser, Parks und technische Bauten machen Geschichte in unserem schnelllebigen Alltag erfahrbar. Sie erzählen eindrucksvoll von vergangenen Zeiten. Da die Erhaltung des Kulturerbes im Interesse der gesamten Öffentlichkeit liegt, engagieren wir uns wie viele Bürger dafür, unsere Umwelt, die gebaute Umgebung, vor allem aber die regionale Heimatgeschichte, Brauchtum und Traditionen als wertvolles Kulturerbe für zukünftige Generationen zu bewahren.

Funde und fliegende Brunnenelemente

Brunnenbassin des Abteigartens Bronnbach ist wieder in den Garten geschwebt

Nach dem Abschluss der Steinsanierung von Mauer, Balustrade und barocken Figuren im Abteigarten des Klosters Bronnbach steht bis zur Wiedereröffnung die eigentliche Gestaltung des Gartens im Fokus. Die Arbeiten gehen gut voran, so dass der Abteigarten wie geplant im Frühjahr 2017 eröffnet werden kann. Er soll, Landrat Reinhard Frank, ein besonderer Anziehungspunkt werden und zusätzliche interessierte Besucher nach Bronnbach führen. Die Klosteranlage steht im Eigentum des Main-Tauber-Kreises. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tapisserien kehren zurück

Beletage von Schloss Bruchsal in (altem) neuen Glanz

Ende April 2017 werden die Räume mit ihren glanzvollen Interieurs aus der Zeit der Fürstbischöfe und der Markgräfin Amalie von Baden wieder zugänglich sein. Jetzt sind die ersten 15 Stücke der Ausstattung wieder zurück ins Schloss gekommen – und es sind die kostbarsten der Sammlung: die Tapisserien, die großen seidenen Wandteppiche. Sie waren seit 14 Jahren dort nicht mehr zu sehen: Als 2002 das Badische Landesmuseum mit dem „Museum für höfische Kunst des Barock“ auszog, wurden die Tapisserien, die damals dort präsentiert wurden, in die Depots gebracht. Inzwischen sind sie gereinigt und restauriert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Renaissance der alten Reben

uropa_im_weinbergAuf der Suche nach historischen Rebsorten

Auf den Karten der Pfälzer Weingüter stehen meist die gängigen Sorten: Riesling natürlich, Burgunder, Dornfelder, bisweilen auch Muskateller oder St. Laurent. Doch die Vielfalt der Rebsorten ist weit größer als das, was sich heute auf Weinkarten oder in den Weinbergen findet. Denn neben den Sorten im Anbau – in der Pfalz beispielsweise sind 121 Sorten offiziell zugelassen – gibt es eine Fülle historischer Rebsorten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Als dem David übel mitgespielt wurde

Ein Pritschenschuss und seine Folgen / Schützenfest 1529 in Speyer

Bei dem Nachschießen während des großen Schützesfestes zum Ende des Reichstags von 1529 soll sich folgendes Ereignis zugetragen haben: So oft die Scheibe gefehlt ward, so oft kam der Pritschenmeister hervor und bestrafte den Fehlschuß, genannt Pritschenschuß, durch einen sanften Schlag mit seiner Pritsche (Pletsche). Als Buße erhielt der Pritschenmeister zwei Brezeln oder zwei Kreuzer.

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Außergewöhnlicher Fund in Paris

Wertvolle Urkunden kehren nach mehr als 70-jähriger Odyssee in das Speyerer Stadtarchiv zurück

Sieben wichtige Urkunden aus dem Bestand des Speyerer Stadtarchivs, die bisher als Kriegsverlust galten, sind nach mehr als 70-jähriger Odyssee in die Domstadt zurückgekehrt. Oberbürgermeister Hansjörg Eger konnte die wertvollen Unikate gestern im Deutschen Historischen Institut Paris (DHIP) entgegennehmen. Unter den Urkunden, die von unschätzbarem historischen Wert sind, befinden sich auch Königs- und Kaiserurkunden, darunter Privilegien, die Kaiser Sigismund (1368-1437) der Stadt Speyer erteilte. Eine weitere Urkunde dokumentiert den Abschluss eines Landfriedens und Bündnisses zwischen den Städten Mainz, Straßburg, Worms, Speyer und Oppenheim im Jahr 1325. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bücher aus der NS-Zeit zurückgegeben

Pfälzische Landesbibliothek übergibt sechs Bücher, die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt wurden

Die Pfälzische Landesbibliothek hat sechs Bücher, die in der Zeit des Nationalsozialismus aus katholischen Pfarrbüchereien enteignet wurden, an das Bistum Speyer zurückgegeben. „Es handelt sich um belletristische Werke, die Geschichten erzählen, aber auch selbst eine spannende Geschichte haben“, erklärte Dr. Armin Schlechter vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz. Ein Erlass im Jahr 1940 verfügte, dass sämtliches nichtkonfessionelles Schrifttum aus den katholischen Pfarrbüchereien entfernt und für die Ausleihe gesperrt werden musste. Diesen Beitrag weiterlesen »

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