VERANSTALTUNGS-TIPP

 


MUSEEN DER KURPFALZ

Kurpfälzisches Museum
Heidelberg

Reiss-Engelhorn-Museen
Mannheim

Historisches Museum
Speyer

Neben diesen drei Museen, die sich intensiv mit der Geschichte der Kurpfalz beschäftigen, gibt es noch viele lokale Heimat- und Regionalmuseen, deren Besuch sich auch lohnt, hier aber leider nicht namentlich erwähnt werden können!

UNSER BÜCHER-TIPP

Reisen in die Geschichte

Als Deutschland noch nicht das Deutschland von heute war: eine Lesefazination der besonderen Art. Wer mit Bruno Preisendörfer "unter-
wegs" ist, erlebt Geschichte pur, der Autor nimmt den Leser mit auf eine spannen-
de Reise in ein "teutsches Land", das noch nicht Deutschland war.

"Reise in die Lutherzeit"

"Reise in die Goethezeit"
Galiani Verlag Berlin

Unsere Empfehlung:
Unbedingt lesenswert!


Archiv für die Kategorie „Forschung & Archäologie“

Recherchieren in einzigartigen Dokumenten

Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz bietet interessante Einblicke / Neues Findbuch für kirchengeschichtlich Interessierte

Im Jubiläumsjahr der pfälzischen Kirchenunion von 1818 lädt das Zentralarchiv der Evangelischen Kirche der Pfalz zum Schmökern und Recherchieren in detailreichen Dokumenten ein, darunter eine Chronik der Union von lutherischer und reformierter Gemeinde in Speyer vor 200 Jahren. Ein neues „Findbuch“ verschafft dem kirchengeschichtlich Interessierten den Zugang zu Unterlagen aus dem Speyerer Pfarrarchiv in der Zeit von 1699 bis 1963. Lesenswert ist beispielsweise das Protokoll der reformierten Gemeinde in Speyer, das den Bau ihrer Kirche dokumentiert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Historische Mauer am Judenhof gibt Rätsel auf

Wissenschaftler erforschen das jüdische Leben im mittelalterlichen Speyer / Kulturminister Konrad Wolf zu Besuch am Judenhof  / Wichtiger Beitrag für den UNESCO-Welterbeantrag der SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz

Bei einem Vor-Ort-Besuch hat der rheinland-pfälzische Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf die aktuelle Ausgrabung an der südlichen Grenzmauer des Judenhofs in Speyer besucht. Auslöser der archäologischen Grabungsmaßnahme sind die Bauarbeiten am benachbarten Bistumsarchiv (ehemalige Pilgerdruckerei). Zusätzlich findet eine bauhistorische Untersuchung der Landesdenkmalpflege statt. Die untersuchte Mauer umgrenzt nach Süden den inmitten des Viertels gelegenen Judenhof, der mit den beiden Synagogen und der Mikwe das Zentrum des jüdischen Speyer bildete. Diese Monumente bilden aufgrund ihrer außergewöhnlichen Bedeutung einen zentralen Teil des derzeit vorbereiteten Welterbeantrags „SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz“. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mythos „Winom“ ist aufgeklärt

Auf alten Landkarten taucht seit 1555 immer wieder ein Ort „Winom“ auf / Wersau-Forschung findet Erklärung

In der regionalen Heimatforschung im südlichen Rhein-Neckar-Raum wurde über Generationen hinweg über den Ort „Winom“ bzw. die Kirche „Sante Winom“ spekuliert, der seit 1555 immer wieder auf alten Landkarten zwischen Reilingen, St. Leon und Wiesloch auftaucht. Seit langer Zeit herrschte ein Rätselraten, wo sich wohl der sonst in keiner anderen Quelle beschriebene Ort befinden könnte. Dank der intensiven Umfeldforschung im Rahmen der 2009 gestarteten archäologischen/historischen Erforschung der ehemaligen Burg Wersau bei Reilingen konnte nun der Mythos „Winom“ geklärt werden.
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MUMIEN – Geheimnisse des Lebens

Nach mehrjähriger Reise über zwei Kontinente, durch sieben Länder und mit drei Millionen Besuchern kommen die Mumien im Herbst 2018 wieder zurück nach Mannheim

Es war eine Sensation, als im Jahr 2004 zwanzig verschollen geglaubte Mumien in den Depots der Mannheimer Reiss-Engelhorn-Museen (rem) wiederentdeckt wurden. Ihre Erforschung war der Beginn eines großen internationalen und interdisziplinären Mumienforschungsprojekts, dem German-Mummy-Projekt. Die ersten Ergebnisse und die Mannheimer Mumien wurden 2007 im Rahmen einer großen Sonderausstellung erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Zusammen mit zahlreichen weiteren Mumien aus allen Regionen und Kulturen bewies die Schau, dass Mumifizierung ein weltweites Phänomen ist. Seit 2008 sind die Mannheimer Mumien und die rem-Ausstellung auf Tour. Diesen Beitrag weiterlesen »

Doch keine römische Villa rustica gefunden

Heimatfreunde vermuteten ein römisches Landgut mitsamt Badehaus im St. Leon-Roter Gewann Schiff – Archäologen konnten die Erwartungen nach Erkundungsgrabung nicht bestätigen

Die Freude bei den Heimatfreunden in St. Leon-Rot war groß, die Erwartungen, eine römische Villa rustica gefunden zu haben, noch größer. Bodenstrukturen, die sich auf einer Luftaufnahme von einer Wiese im Gewann Schiff (in der Nähe der Einkaufsmärkte) in St. Leon-Rot erkennen ließen, hatten die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege aufmerksam werden lassen. Die geometrischen Linien und Flächen deuteten die Experten als „vermutlich römische Siedlungsreste“ – eine Villa rustica mit einem dazu gehörenden Badehaus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kulturelles Erbe weiter vermitteln

SchülergruppeDer historische Ort auf der inneren Landkarte der Jugendlichen / Die Schlösser Carl Theodors im Mittelpunkt / Projekt der Technischen Hochschule Dortmund im Schloss und Schlossgarten Schwetzingen

Wie kann der Umgang mit dem kulturellen Erbe an die nächsten Generationen vermittelt werden? Für die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg ist Vermittlung eine zentrale Aufgabe. Im Schlossgarten Schwetzingen fand jetzt ein Projekt unter Leitung der Technischen Hochschule Dortmund statt, bei dem Schülerinnen und Schüler des Mannheimer Elisabeth-Gymnasiums einen Tag lang das berühmte Gartendenkmal erforschten. „Wir müssen neue Wege finden, auf denen wir das kulturelle Erbe und seine Bedeutung für junge Menschen und folgende Generationen greifbar machen“, erläutert Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg.

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Meisterwerke in Schloss Bruchsal

SchreibsekretärDie Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zeigen herausragende Kunstwerke des 18. Jahrhunderts

Das Schloss war schon zu Zeiten der Fürstbischöfe von Speyer berühmt für Rang und Kostbarkeit seiner Ausstattungen. Mit den 17 Schlossräumen, die nun seit Mai wieder eingerichtet sind, ist der Glanz in die ehemalige fürstbischöfliche Residenz zurückgekehrt. Prominentes Stück: Der Schreibschrank des Fürstbischofs Franz Christoph von Hutten. Dieser beeindruckt zum einen durch seine Größe – dann aber auch durch den enormen Reichtum seines Schmucks. Besonders auffällig ist die perspektivische Einlegearbeit im Oberteil des zweiteiligen Möbels: Die beiden breiten Türflügel ergänzen sich zu einem suggestiven Blick in eine barocke Architektur von großer Tiefe. Für dieses Meisterwerk der Einlegekunst kamen – neben verschiedenen und teilweise auch gefärbten Holzarten auch so kostbare Materialien wie schimmerndes Perlmutt, Schildpatt und Elfenbein zum Einsatz. Diesen Beitrag weiterlesen »

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